Stadtbezirk Hombruch bekommt energieeffiziente LED-Straßenbeleuchtung

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Auf Antrag von Walter Wille und Elisabeth Beyna vom Seniorenbeirat wurden bereits zwei LED-Laternen auf dem Parkplatz an der Kirchhörder Straße aufgestellt. (Archivfoto: IN-StadtMagazine)

Auch in diesen schwierigen Tagen arbeitet das Tiefbauamt der Stadt Dortmund am Erhalt der Infrastruktur. Um sicherzustellen, dass in den kommenden Jahren der Betrieb der Straßenbeleuchtung bezahlbar bleibt, die Laternenmasten überall standfest sind und durch altersbedingte Ausfälle keine Lawine von teuren Störfällen ausgelöst wird, erfolgt im Auftrag des Tiefbauamtes im ganzen Stadtgebiet eine umfangreiche Erneuerung.

24.600 Leuchten und 10.500 Laternenmasten werden innerhalb eines Zeitraumes von 8 Jahren ersetzt. Die verwendete LED-Technik bringt neben der deutlich höheren Lebenserwartung auch eine erhebliche Energieersparnis mit sich. Modernste Funktechnik – durch die es möglich wird, die Lichtstärke der Leuchten individuell zu steuern, kommt zum Einsatz. Gleichzeitig werden durch die neue Technik Informationen über den Betriebszustand der Leuchten für die Wartung geliefert. Für einige der umzurüstenden Straßen wird die Beleuchtung auch in Abhängigkeit vom Verkehrsaufkommen geschaltet.

Damit nimmt Dortmund bei der Straßenbeleuchtung Kurs in Richtung einer Smart City auf. Die Maßnahmen werden vom Konsortium Straßenbeleuchtung Dortmund (StraBelDo) umgesetzt. Dies ist ein Zusammenschluss der Unternehmen DEW21 und SPIE SAG.

Der erste Teil der Erneuerungsmaßnahme in den Stadtbezirken Aplerbeck,
Mengede, Huckarde, Innenstadt West und Brackel ist bereits umgesetzt. 10.000 Leuchten sind jetzt schon auf die innovative und nachhaltige Technik umgestellt worden. Diesen Etappenerfolg konnte StraBelDo jüngst vermelden.

Jetzt geht es Mitte April weiter im Stadtbezirk Hombruch.

Dabei werden Leuchtköpfe, die älter als 30 Jahre und Stahlmasten, die alter als 50 Jahre sind, ausgetauscht. 1.700 Masten und 3.500 Leuchten sind hier betroffen. In verschiedenen Straßen des Bezirks kann es zu kurzzeitigen Anordnungen von Parkverboten kommen, um den reibungslosen Bauablauf beim elektrischen Anschluss der Laternenmasten zu ermöglichen.

Der konkrete Startpunkt und die anschließende Reihenfolge werden von der ausführenden Firma erst wenige Tage vorher festgelegt. Die Reihenfolge richtet sich u. a. danach, wie die zu erneuernden Laternenmasten an das Stromnetz angeschlossen sind. Außerdem handelt es sich um ein funkgesteuertes System, bei dem zusätzlich auf die Reichweiten und die
sichere Funkverbindung der Lichtpunkte untereinander geachtet werden muss.

Es besteht auch die Möglichkeit, dass mehrere Teams im Erneuerungsbereich unabhängig voneinander in mehreren Straßenzügen arbeiten. Dabei kann es sein, dass zunächst nur Leuchtköpfe ausgetauscht werden und die Masten erst zu einem etwas späteren Zeitpunkt. Die Erneuerung ist vom Alter der Masten und Leuchten abhängig, so dass es sein kann, dass auch Masten oder Leuchten unberücksichtigt bleiben. Grundsätzlich wird aber darauf geachtet, dass keine Flickenteppiche entstehen.

Auch die aktuelle Corona-Lage wird berücksichtigt: Das Konsortium StraBelDo wird in der Anfangszeit zunächst nur Auswechslungs- und Kabelarbeiten durchführen, die unter Spannung erfolgen können. So können geplante Versorgungsunterbrechungen im Sinne der Kunden vermieden werden.

 

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