Smartphone-Sprechstunde – junge Ehrenamtliche schulen Interessierte im Umgang mit dem Smartphone

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Gemeinsam mit Quartiersmanagerin Rebecca Lausen (r.), Kirchenvorstand Winfried Rager (4. v. r.) und Schulsozialarbeiter Georg Schyma-Vogt (4. v. l.) hatte Religionslehrerin Frau Sznerski die Smartphone-Sprechstunde organisiert. (Fotos: IN-StadtMagazine)

„Wir können nicht so viel damit anfangen wie die jungen Leute.“ Mit diesem Satz bezog sich Josefa Hötte am 13. Mai auf den Umgang mit dem Smartphone, das sie gemeinsam mit ihrem Ehemann verwendet, um Urlaubsfotos und -berichte von Kindern und Enkel*innen zu empfangen. Das Paar hatte sich im Gemeindehaus der Kirchengemeinde „Heilige Familie“ in Brünninghausen eingefunden, um der digitalen Welt ein wenig näherzukommen.

Anlässlich ihrer 50-Jahr-Feier im Juni hatte die Robert-Koch-Realschule bereits im Vorfeld 50 gute Taten geplant. Neben beispielsweise der Organisation einer Lebensmittelspende an Obdachlose stellt auch die „Smartphone-Sprechstunde“, die am 13. Mai zum ersten Mal stattfand, eine solche gute Tat dar. Im Rahmen der Veranstaltung nehmen sich zehn Schüler*innen Zeit, um die individuellen Fragen der Bürger*innen zum Thema Smartphone zu beantworten und den Umgang mit dem Gerät vor Ort zu vermitteln. So hatten Hötte und ihr Mann sich eine Pflanzenerkennungs-App zugelegt, die der dreizehnjährige Emil kurzerhand auf der Wiese vor dem Gemeindehaus erläuterte. Andere Interessierte installierten gemeinsam mit den Jugendlichen einen Fingerabdruckscanner, lernten Netflix kennen oder Fotos zu versenden.

Der zweite Termin der „Smartphone-Sprechstunde“ findet am 20. Mai im Café in der Mergelteichstraße 10 (Minna-Sattler-Seniorenzentrum, Mergelteichstr. 10, 44225 Dortmund) von 14 bis 16 Uhr statt.

Den Abschluss macht das Gemeindezentrum Brünninghausen am 5. Juni (Am Hombruchsfeld 77, 44225 Dortmund) von 14 bis 16 Uhr.

Eine telefonische Anmeldung bei Rebecca Lausen unter der 0174/3921582 ist aufgrund einer begrenzten Teilnehmerzahl erforderlich.

Der 13-jährige Emil schulte Josefa Hötte und ihren Ehemann im Umgang mit einer Pflanzenerkennungs-App auf ihrem gemeinsamen Smartphone.

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