Seniorenbüro Hombruch lädt ein zur Vortragsreihe „Zuhause älter werden“

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Jan Hoppmann (v. l.) von der Wohnberatung Dortmund des Kreuzviertel-Vereins, Carla Cailean, Jörg Kampfert und Kerstin Jung vom AWO-Unterbezirk Dortmund sowie Iris Zupke und Detlef Masan vom Seniorenbüro Hombruch freuen sich auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher. (Foto: Marc D. Wernicke/Seniorenbüro Hombruch)

Zuhause älter werden. Das möchte eigentlich jeder Mensch. Aber wie ist das bei körperlichen Einschränkungen oder einer dementiellen Erkrankung im Alter? Dann kommen viele Fragen auf, und andere werden erst gar nicht gestellt. Um Seniorinnen und Senioren und deren Angehörige frühzeitig darauf vorzubereiten, organisiert das Seniorenbüro Hombruch eine informative Vortragsreihe. Der Titel ganz einfach und eingängig: „Zuhause älter werden“!

Am 20. und 27. März sowie am 3. April (immer Mittwoch) werden die unterschiedlichsten Facetten des Themas beleuchtet. Alle Veranstaltungen beginnen um 17.30 Uhr im Südwest-Forum an der Harkortstraße 55 – direkt neben der Evangelischen Kirche am Hombrucher Markt. Für den Vortrag und anschließende Gespräche ist jeweils ein Zeitrahmen von zwei Stunden geplant.

Der Eintritt ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sachkundige Referentinnen und Referenten
„Die Idee zu der Vortragsreihe kommt aus unserem sehr aktiven Senioren-Netzwerk im Stadtbezirk Hombruch“, betont Iris Zupke vom Seniorenbüro. Auch in den täglichen Beratungsgesprächen sei das möglichst lange Wohnen in den eigenen vier Wänden ein Thema, das älteren Menschen und deren Angehörigen unter den Nägeln brennt, so die städtische Mitarbeiterin. Das sieht ihr Kollege vom Unterbezirk Dortmund der Arbeiterwohlfahrt (AWO) genauso. „Gerade auch im Hinblick auf den Mangel an bezahlbaren seniorengerechten Wohnungen sollte man nicht erst tätig werden, wenn es zu spät ist, sondern sich vorher informieren“, sagt Detlef Masan. Seniorenbüro und Netzwerk freuen sich, dass sie dafür sachkundige Referentinnen und Referenten verpflichten konnten.

„Wohnung gestalten – Wohnung erhalten“
Den Auftakt macht Jan Hoppmann von der Wohnberatung Dortmund des Kreuzviertel-Vereins am 20. März. Unter dem Motto „Wohnung gestalten – Wohnung erhalten“ gibt der Wohnberater viele Tipps, was Seniorinnen und Senioren in der eigenen Wohnung besser machen können und sollten. Anhand zahlreicher Bilder aus der langjährigen Beratungstätigkeit in ganz Dortmund werden Wohnprobleme gezeigt, die durch die Architektur oder die Einrichtung entstehen können. Und natürlich, wie man diese Probleme lösen kann. „Nach unserem Vortrag werden Sie mit einem vollkommen neuen Blick durch Ihre Wohnung gehen“, verspricht der Sozialarbeiter seinen Zuhörerinnen und Zuhörern.

„Hilfreiche Unterstützer in der Betreuung und Pflege: Angebote zur Entlastung durch Ambulante Pflege und Tagespflege“
Weiter geht’s am 27. März mit Carla Cailean und Jörg Kampfert vom AWO-Unterbezirk Dortmund. Die Pflegedienstleiterin der AWO-Tagespflegen informiert darüber, was eine Tagespflege ist, wie die Gäste ihren Tag verbringen, wie Fahrdienst und Finanzierung funktionieren und welche zusätzlichen Angebote es in dem Bereich gibt. „Wir bieten unter anderem Angehörigenabende und Pflegekurse an“, nennt Kerstin Jung, die Einrichtungsleiterin der AWO-Tagespflegen, zwei Beispiele. Was macht ein Ambulanter Pflegedienst? Dieser Frage geht Jörg Kampfert auf den Grund. Der Pflegedienstleiter der Ambulanten Dienste der Dortmunder Arbeiterwohlfahrt wird dabei die unterschiedlichen Hilfsangebote und deren Finanzierung sowie die Pflegegrade vorstellen.

„Vorsorgevollmacht – Betreuungsverfügung – Patientenverfügung“
„Vorsorgevollmacht – Betreuungsverfügung – Patientenverfügung“ lautet das Thema des letzten Vortrags der Veranstaltungsreihe. Begriffe, die man schon mal gehört hat, die aber trotzdem häufig unklar sind. Iris Zupke und Detlef Masan vom Seniorenbüro Hombruch schlagen am 3. April eine Schneise des Wissens in diesen Dschungel der Wort-Lianen. „Eine Vorsorgevollmacht ist elementar wichtig“, betont die Mitarbeiterin der Stadt Dortmund. „Und die Patientenverfügung regelt die medizinische Behandlung, wenn man sich selbst nicht mehr äußern kann“, erläutert ihr AWO-Kollege.

Bereits die dritte Vortragsreihe in drei Jahren
„Zuhause älter werden“ ist schon die dritte Vortragsreihe innerhalb von drei Jahren, die das Seniorenbüro und das Senioren-Netzwerk im Stadtbezirk Hombruch organisieren. Jedes Jahr werden neue inhaltliche Schwerpunkte gesetzt. Aber nicht nur das. „Die rechtliche Lage ändert sich ständig, sodass es ganz wichtig ist, sich kontinuierlich über den aktuellen Stand zu informieren“, laden Iris Zupke und Detlef Masan alle Interessierten und Betroffenen zum Kommen und Zuhören, Nachfragen und Mitdiskutieren ein.

„Zuhause älter werden“ – ein kurzer Überblick:

  • Mittwoch, 20. März 2019: „Wohnung gestalten – Wohnung erhalten“
  • Mittwoch, 27. März 2019: „Hilfreiche Unterstützer in der Betreuung und Pflege: Angebote zur Entlastung durch Ambulante Pflege und Tagespflege“
  • Mittwoch, 3. April 2019: „Vorsorgevollmacht – Betreuungsverfügung – Patientenverfügung“

Beginn ist jeweils um 17.30 Uhr im Südwest-Forum an der Harkortstraße 55 – direkt neben der Evangelischen Kirche am Hombrucher Markt.

Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Fragen zur Vortragsreihe und rund um das Älterwerden im Stadtbezirk Hombruch beantwortet das Seniorenbüro Dortmund-Hombruch gerne unter der Nummer 0231/ 50 28 390.

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