Pflege für Seele und Körper – Tanznachmittage der AWO

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Rita Flak und Rolf Bos haben an den Tanznachmittagen Freundschaft geschlossen. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Der Rollator steht vergessen in der Ecke. Denn auch Menschen, die nicht mehr allzu gut zu Fuß sind, kommen zu den Tanznachmittagen der AWO.

Um 1980 wurde die AWO-Stelle in der Tetschener Straße gegründet und beinahe von Beginn an gab es die Tanznachmittage, die bis heute eine Institution in Hombruch sind. Regelmäßig rufen Leute bei Hannelore Cordes an und fragen mit großer Freude in der Stimme, ob denn heute ein Tanznachmittag stattfinde. Umso enttäuschter seien die Anrufer, wenn sie den Tanznachmittag in der vergangenen Woche verpasst hätten, erzählt die Vereinsvorsitzende.

Für Rita Flak, die die Veranstaltung regelmäßig besucht, ist eindeutig, warum die Tanznachmittage den Menschen so viel bedeuten. „Im Alter muss man pflegen, was Seele und Körper machen“, sagt sie, das Tanzen eröffne neuen Lebensmut. Deshalb lasse sie selbst auch keinen Tanz aus – „von Anfang bis Ende“. Auch ihre Freundschaft mit Rolf Bos habe sich im Tanzsaal entwickelt, erzählt Rita Flak. Der 95-Jährige könne zwar nicht mehr tanzen, aber er genieße es, die Musik zu hören und in guter Gesellschaft beim Tanz zuzusehen.

Die Tanznachmittage finden etwa alle zwei Wochen in der AWO-Stelle in der Tetschener Straße 2–4 statt.

Programmhefte liegen dort zum Mitnehmen bereit. Telefonisch ist Hannelore Cordes unter der 0231/717457 erreichbar.

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