„Nichts wird verloren sein“ – Gedenken an die Opfer des Hubschrauberabsturzes 1996 in der Bittermark

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Pfarrer Karl-Heinz Schanzmann hat die Angehörigen der Opfer von Anfang an begleitet. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Auch in diesen Zeiten dürfen wir das Erinnern nicht vergessen. Dies war am Sonntag die eindrückliche Nachricht von Seiten des scheidenden Bezirksbürgermeisters Hans Semmler an die Anwesenden. Sie waren an diesem Vormittag in die Bittermark gekommen, um der Opfer des Hubschrauberabsturzes zu gedenken, die am 6. Juni 1996 hier ums Leben gekommen waren.

Auf der You-Messe in den Westfalenhallen hatten 13 junge Menschen einen Rundflug mit einem Hubschrauber der Luftwaffe gewonnen. Es heißt, der Pilot entschied sich über dem Wald für allzu waghalsige Manöver. Auch er starb. Der Mann, der von der Autobahn aus das Unglück beobachtete und schnell reagierte, konnte nur noch eine der vierzehn mitfliegenden Personen retten.

Noch heute stehen Angehörige und Bekannte der Opfer jedes Jahr weinend an der Unglücksstelle. Und noch heute bauen sie auf die tröstenden Worte von Pfarrer Karl-Heinz Schanzmann, der die Familien vom ersten Moment an begleitete. In diesem Jahr fand er folgende Worte: „Nichts von dem, was gewesen ist, wird verloren sein.“

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