Neues Angebot: „Westmärker Kräuter- u. Bewegungsgänge“

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Blühende Wiesen, Pferde und geheimnisvolle und verträumte Winkel in Alt-Löttringhausen (Foto: 31. Mai 2020, Sprach- u. Heimatfreunde)

Angebot der Hombrucher Sprach- und Heimatfreunde für die ganze Familie an drei Samstagen: 10-12 Uhr, 15., 22. u. 29. August  2020

I) 15. August  2020, 10 Uhr: „Tanz um die Linde u. anschl. Kräutergang“, Treffen an der neuen Persebecker Linde, Kruckeler Straße/Ecke Grotenkamp.

II) 22. August  2020, 10 Uhr: „Westfälisches Frühstück“, Treffen bei Jutta Fuchs im Garten, Wittbräucker Str. 320 (8-10 Personen).

III) 29. August  2020, 10 Uhr: „Kräutergang“, Treffen vor ev. Gemeindehaus, Löttringhausen,  Kruckeler Str. 16.

Auskünfte: Hombrucher Sprach- und Heimatfreunde, Ralf Konecki Eichhoffstr. 29, 44229 Dortmund, Tel.: 0231-7757628, u.  Dr. Werner Beckmann: Olper Str. 3, 59889 Eslohe – Cobbenrode, Tel: 02973-4979927 (Änder. vorbe.)

Die Kräuter- und Bewegungsgänge im August und die neuen Zeit- und Entdeckungsreisen der Hombrucher Sprach- und  Heimatfreunde
Als Vorbeugung gegen das Coronavirus empfehlen Mediziner und Apotheker die Stärkung des natürlichen Immunsystems. Dies geschieht vor allem durch die Bewegung an der frischen Luft und durch ausreichende Aufnahme von Vitaminen.

Die neuen „Kräuter- und Bewegungsgänge“ der Hombrucher Sprach- und Heimatfreunde beginnen für jung und alt am 15. August 2020 um 10 Uhr an der Neuen Persebecker Linde (Kruckeler Straße/Ecke Grotenkamp).

Zunächst werden einige traditionelle westfälische Reigen getanzt bei denen jeder mitmachen kann. Danach gibt es eine Führung in die geheimnisvolle Welt der Kräuter rund um die Höfe von Alt-Persebeck. Ein „Westfälisches Frühstück“ gibt es dann am 22. August um 10 Uhr in der Wittbräucker Str. 320 im Garten von Jutta Fuchs. Der letzte Kräutergang im August ist am 29. ebenfalls um 10 Uhr. Treffen ist diesmal vor dem ev. Gemeindehaus Löttringhausen, Kruckler Str. 16. Zur Einstimmung werden vor jeder Veranstaltung drei einfache Lieder auf Platt gesungen, die jeder leicht mitlernen und singen kann. Mitzubringen ist ein Körbchen für die Kräuter.

Anläßlich des Projektes „1.200 Jahre Persebeck“ wird die Zeit- und Entdeckungsreise zum ehemaligen Reichskloster Essen-Werden nachgeholt. Dort wurde im Urbar A (Grundbuch des Klosters) zum 13. April 820 Persebeck erstmalig erwähnt. Wegen der Corona-Krise sind nur Gruppen bis zu 8 Personen erlaubt. Daher wurden mit der Schatzkammer-St. Ludgerus-Verwaltung drei Termine vereinbart: 8., 10. u. 19. Sept. 2020. Abfahrt ist jeweils um 14 Uhr ab der Persebecker Linde (Kruckeler Straße/Ecke Grotenkamp). Die Rückkehr wird gegen 19 Uhr erwartet.

Die Klöster Werden und Helmstedt lagen fast 300 km weit von einander entfernt. Der Verbindungsweg der beiden 799 gegründeten Klöster, die von einem einzigen Abt geleitet wurden, ging quer durch das von Karl dem Großen besiegte Sachsenland. Auf halber Wegstrecke besaß das Doppelkloster zwei Besitzungen im „territorium in Holthusen sive Eggesterenstein“ (zwei Besitzungen in „Holzhausen bzw. Externstein“) wie das Güterverzeichnis des Abtes Wilhelm I. von Mörs (1151-60) bezeugt. Eine weitere Zeit- und Entdeckungsreise (mit Führungen und Vorträgen vor Ort) soll die Frage klären helfen, in welcher Beziehung das Kreuzabnahmerelief zum Reichskloster Werden und Helmstedt gestanden haben könnte.

Abfahrt  ist am 21. September 2020 um 8 Uhr von der neuen Persebecker Linde (Kruckeler Straße/Ecke Grotenkamp). Die Rückkehr wird gegen 21 Uhr erwartet (Hinweis: Übernachtungen im Tagungshotel Holzhausen-Externsteine möglich). Wer Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich bei Ralf Konecki und Winfried Schröter unter der Rufnummer 0231-7757628 bzw. 0231-711034 melden.

Informationen gibt es auch im Internet unter  www.westmärker.de

© Hombrucher Sprach- und Heimatfreunde

 

 

 

 

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Auskünfte: Hombrucher Sprach- und Heimatfreunde, Ralf Konecki, Tel.; 0231-7757628, Dr. Werner Beckmann: Tel.: 02973-497992 (mundartarchiv@gmx.de) (Gäste sind willkommen, ab 6 Jahren, Änderungen vorbehalten)

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„Wir brauchen Luft und Sonne. Luft verdünnt die Viren und die Sonne mit UV-Licht tötet sie.“ [Prof. Dr. Karin Mölling, Virologin]. Mit Freude zeigen die Teilnehmer des ersten „Westmärker Kräuter- und Bewegungsganges“ ihre unter fachkundiger Anleitung gesammelten Kräuter auf einer Obstwiese in Alt-Löttringhausen (Aufnahme: Hombrucher Sprach-und Heimatfreunde, 6.6.2020).

 

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