Hombrucher Sprach- und Heimatfreunde laden ein

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Die Veranstaltung "Zwei Stunden Zeit" findet im AWO-Haus Dortmund-Löttringhausen statt. (Archivfoto: IN-StadtMagazine)
© Hombrucher Sprach- und Heimatfreunde

Wildkräuter, Heilkraft aus der Natur (mit Beispielen und Proben)
Andrea Hirsch, Schönau, Waldpädagogin und Kräuterfrau
Die existentielle Bedeutung der Kräuter und Wildblumen für Mensch und Tier erlebt derzeit größte Aufmerksamkeit. Auch das Wissen um wilde Heilkräuter ist gefragter denn je. Kräuter spielten bereits in der Antike, aber auch in der westfälischen Jungsteinzeit eine bedeutende Rolle. Manche in Vergessenheit geratene Rezepte und Behandlungsmethoden werden im Lichte der modernen Wissenschaft neu bewertet. Gerade die oft abfällig als Unkraut bezeichneten Kräuter könnten für die Gesundheit des Menschen segensreich wirken.

Referentin des nächsten Donnerstagsvortrages der Hombrucher Sprach- und Heimatfreunde ist am 9. Mai 2019 um 19 Uhr in der Gaststätte Muskelkater (Kieferstraße 34) die Waldpädagogin und Kräuterfrau Andrea Hirsch aus Dortmund-Schönau. In ihrer unterhaltsamen Art und Weise führt sie für jedermann verständlich in die Geheimnisse der Kräuterkunde ein. Dabei dürfen die von ihr vorgezeigten Kräuter mit allen Sinnen wahrgenommen werden, also nicht nur angeschaut, sondern auch berochen und geschmeckt werden.
D o n n e r s t a g s v o r t r a g  i m   M u s k e l k a t e r, 9. Mai 2019, 19 Uhr:
Kieferstaße 34 (Tel.: 02 31-47 53 22 5)

Ein geheimnisvoller Becher, Singen und ein Tanz auf Platt
Die nächste Veranstaltung von „Zwei Stunden Zeit“ der Hombrucher Sprach- und Heimatfreunde beginnt am 11. Mai 2019 10–12 Uhr im AWO-Haus Dortmund-Löttringhausen, Möllershof, Hohle Eiche 81.

Schön und geheimnisvoll zugleich sind manche bandkeramischen Gefäße, die die Archäologie retten konnte. Auffällig ist ein in Juchen-Holz gefundener, reich verzierter Becher, der vor siebentausend Jahren handgetöpfert wurde und geheimnisvolle Zeichen enthält. Durch das Nachtöpfern und möglichst originalgetreue Nachverzieren können die Teilnehmer damit auch dem Geheimnis der Zeichen auf die Spur kommen (Abb.) Nach dem Einüben der handwerklichen Fähigkeiten stellt Dr. Werner Beckmann vom Mundartarchiv Sauerland wieder einige Redewendungen, Sprichwörter und Lieder auf Platt vor. Zum Schluss wird ein alter und einfacher westfälischer Tanz eingeübt.

Gäste sind willkommen.

 

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