Georgschule strahlt heller denn je

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Die Klasse 7 der Georgschule weiht mit Frau Köhler das neue Licht ein. (Fotos: Daria Thon/Georgschule Dortmund)

Waldorf-Förderschule investiert hohe Summe in neue Lichttechnik

Seit jeher zählt die Georgschule in Zoonähe zu den ambitionierten Vorreitern in puncto Umweltschutz. Zunächst gehörte sie zu den ersten Schulen in NRW überhaupt, die ihr Dach mit einer Photovoltaikanlage ausrüsteten. Dieses Engagement für die Natur hält bis heute an: Erst kürzlich nahm die Schule an der Aktion „Sauberes Dortmund“ teil und bekam von der Stadt einen Preis verliehen für ihre pädagogische Innnovation eines „Grünen Klassenzimmers“.

Neuester Clou: Ressourcen sparen mit Licht! „Mehrere 10.000 Euro an Investitionen waren nötig“, erklärt Stefan Sonnabend, einer der beiden Geschäftsführer an der Georgschule, „um unser Forum in neues Licht zu tauchen“. „Aber das Tollste ist“, erläutert Günter Fuchs, sein Geschäftsführerkollege, „selbst diese großzügig dimensionierte LED-Anlage verbraucht kaum Energie – und dimmen kann man alle Strahler auch!“

Möglich wurde diese Investition durch einen Unterstützungstopf im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. „Und ohne den finanziellen Beitrag der Sparkasse Dortmund hätten wir es ebenfalls nicht stemmen können“, fügt Sonnabend hinzu. So war selbstverständlich, dass zur Einweihung der neuen Lampen die Leiterin des Sparkassen-Beratungs-Centers Hombruch, Diana Köhler, in die Georgschule kam, um mit den Kindern der 7. Klasse ihre neue Beleuchtung zu feiern. Immerhin hatte die Sparkasse 4000 Euro zu dem immensen Kostenbatzen beigetragen.

„Wie angenehm hell es jetzt ist! Dass sich die Kinder jetzt noch wohler hier fühlen, ist offensichtlich“, lobte die Repräsentantin der Sparkasse die Umwelt-Investitionsbereitschaft dieser weit über die Stadtgrenzen Dortmunds hinaus bekannten Waldorf-Förderschule.

Erst im Frühjahr 2017 hatten die Pädagogen landesweit auf sich aufmerksam gemacht, als sie mit einer Diskussionsrunde, der auch die jetzige Schulministerin NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer angehörte, für den Erhalt qualitativ hochwertiger Förderschul-Angebote im Land auf die Barrikaden gestiegen waren.