Eine Erinnerungslinde hat Wurzeln geschlagen – 1200 Jahre Persebeck

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Gemeinsam hatten die AkteurInnen der Arbeitsgemeinschaft 1200 Jahre Persebeck und Dirk Scheffler (l.) von der GWG Hombruch-Barop eG zu einem kleinen Termin anstelle des Festes eingeladen. (Foto: IN-StadtMagazine)

Wurzeln sollte sie bis zur Jubiläumsfeier geschlagen haben. Deshalb pflanzte die Arbeitsgruppe 1200 Jahre Persebeck bereits im November eine Linde an der Ecke Grotenkamp / Kruckeler Straße. Die GWG Hombruch-Barop eG hatte die Pflanzung finanziert und Peter Otworowski beauftragt, einen Pressetext zum Thema zu schreiben sowie einige Medienvertretende einzuladen. Leider war das der letzte Pressetermin in Hombruch vor seinem Tod, zu dem er einlud.

Die Jubiläumsfeier selbst, die für den Juni geplant war, musste nun leider ausfallen. Trotzdem ließen die PersebeckerInnen es sich nicht nehmen, bei einigen Worten daran zu erinnern, wie hier vor 1200 Jahren der Ort entstand, in dem sie nun leben. Sogar einen kleinen traditionellen Tanz führte Ralf Konecki von den Hombrucher Sprach- und Heimatfreunden mit den anwesenden Kindern auf. Für eine größere Nachholveranstaltung ist das nächste Jahr anvisiert.

Ob diese nun stattfinden wird oder nicht, an der Straßenecke steht nun eine Linde, die, bald auch ergänzt durch eine Informationsstele, an die Geschichte Persebecks erinnern wird. Und jedenfalls für alle, die bei der Pflanzung im November dabei waren, wird dieser Baum immer auch wachsen in Erinnerung an Peter Otworowski.

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