Die Bittermärker feiern nicht länger in „Hanglage“

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Fotos: IN-StadtMagazine

Fahrradfahrer verbinden die Dortmunder Bittermark vermutlich vor allem mit so manch vergossener Schweißperle, alle anderen aber sehr zurecht in erster Linie mit Ruhe und Beschaulichkeit. Und da machte auch das 38. Bittermärker Dorffest keine Ausnahme, zu dem der AWO-Ortsverein Anfang August Jung und Alt auf sein Gelände an der Sichelstraße eingeladen hatte.

Vor der Entspannung aber stand diesmal auch hier der Schweiß, denn die Bittermärker machten in diesem Jahr Nägel mit Köpfen und gaben die Umgestaltung des Außengeländes in Auftrag. Ein zwischen Straße und dem Vereinshaus verlaufender Hang wurde in weniger als zehn Tagen vom Dortmunder Garten- und Landschaftsbaubetrieb Schlüter eingeebnet und gepflastert. Die so entstandene, von den Initiatoren herbeigesehnte zusätzliche Fläche konnte dann im Anschluss beim zweitägigen Fest gleich ihre Feuertaufe feiern.

Nach der offiziellen Platzeinweihung durch Bezirksbürgermeister Hans Semmler bot die einmal mehr sehr gut besuchte Veranstaltung den Erwachsenen Speis, Trank und Live-Musik in gewohnt gemütlicher Atmosphäre. Die zahlreichen Kinder wiederum wuselten kreuz und quer über das Gelände und konnten dank Hüpfburg, Spiel- und Bastelstand, Kinderschminken und einigem mehr aus dem Vollen schöpfen. Auch der Einsatzwagen der Freiwilligen Feuerwehr Hombruch übte die gewohnte magische Wirkung auf den Nachwuchs aus.

Um hierfür wie auch für die Hops-Attraktion und das Spielmobil des AWO-Bezirksverbandes ausreichend Platz zu haben, war erneut die Sichelstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt worden. So kann die Hektik einen großen Bogen machen um das bestbesuchte und trotzdem so beschauliche Fest des Stadtteils.