1. Brünninghauser Gesundheitswoche lieferte fundierte Infos

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Die Kommunikation zwischen den Generationen und das „Wir-Gefühl“ im Ort fördern möchte das Projekt „Miteinander füreinander da sein in Brünninghausen“. Im Oktober des vergangenen Jahres gestartet, rief das im Minna Sattler-Seniorenzentrum ansässige Projektbüro bislang u. a. ein Frauencafé und einen Nähtreff ins Leben.
Daneben allerdings geht es den Quartiersentwicklern auch darum, den Senioren des Bezirks mit ganz konkreten, bedarfsgerechten Beratungsangeboten zur Seite zu stehen.

Dies war auch der Hintergrund für die 1. Brünninghauser Gesundheitswoche, welche Ende April über insgesamt fünf Tage an unterschiedlichen Orten des Stadtbezirks wichtige Aspekte des Themengebietes „Lebensqualität im Alter“ aufgriff. Zur Sprache kamen sowohl die aktuell heißen Eisen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht als auch Ratschläge zum Umgang mit dementiell erkrankten Menschen. An zwei Tagen rückten die Veranstalter den „Wellness-Aspekt“ in den Mittelpunkt und boten sowohl einen Tiefenentspannungs-Workshop als auch den Vortrag „Gesund und stark im Alltag – Ernährung richtig gemacht“.

Am Mittwoch verriet Jan Hoppmann von der Wohnberatung Dortmund Tricks zum barrierefreien Wohnen im Alter. Im Gepäck hatte er reichhaltiges Bildmaterial sowohl mit Negativ- als auch Positiv-Beispielen. Umfassend und praxistauglich informierte er zu nahezu allen Bereichen des täglichen Wohnumfeldes – seien es Badezimmer („Türen sollten optimalerweise nach außen aufgehen“), Rollatorenrampen oder die richtige Sitzhöhe („Am sinnvollsten ist es, wenn die Beine beim Sitzen 90° angewinkelt sind“).

Wer wollte, bekam – wie bei sämtlichen Info-Abenden – die Ratschläge auch in schriftlicher Form ausgehändigt, und eine herzliche Einladung, sich bei Bedarf direkt in der Wohnberatungsstelle im Kreuzviertel individuell und kostenlos zu informieren.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der informativen Woche nimmt das Quartiersprojekt als nächstes eine Veranstaltung ins Visier, die vor allem das Gemeinschaftsgefühl des Stadtteils fördern und stärken soll und sich dabei an alle Altersgruppen gleichermaßen wendet: im Sommer nämlich möchte man für die Brünninghauser ein „Nachbarschaftspicknick“ im Rombergpark organisieren.

Die seit 1989 existierende Wohnberatung Dortmund informiert zu zahlreichen Themen wie bauliche Maßnahmen, Hilfsmitteleinsatz, Sicherheit oder Umorganisation. Sie hat ihren Sitz in der Kreuzstr. 61 und ist telefonisch unter der Nummer 0231/12 46 76 zu erreichen.

Wer mehr über die Aktionen des (auch von der Deutschen Fernsehlotterie geförderten) Projekts „Miteinander füreinander da sein in Brünninghausen“ erfahren möchte, erreicht dessen Leiterin, die Quartiersmanagerin Rebecca Lausen, unter 0231/79 36-201 bzw. 0174/39 21 582.