Zwei Kästen Sekt und ein neues „Jugendheim“

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Heute vor 50 Jahren wurde der Erweiterungsbau der JFS Hörde eröffnet. Noch heute nutzen die Kinder und Jugendlichen das Gebäude intensiv. (Foto: IN-StadtMagazine)

Ein Sozialdezernent, ein Direktor einer Wohnungsgesellschaft und zwei Kästen Sekt: Tatsächlich wurde so im Jahr 1969 ein einladender Ort für Kinder und Jugendliche eingeleitet. Aber beginnen wir am 31. Oktober 1969.

An diesem Tag nämlich fand der erste Spatenstich für den Erweiterungsbau des Jugendheims Hörde statt, das heute Jugendfreizeitstätte heißt. Der damalige Sozialdezernent Siegfried Drupp wollte dem Direktor der Westfälischen Wohnstätten AG Wilhelm Frese einfach nicht glauben, dass das neue Gebäude weniger als acht Monate später seine Türen für die Kinder und Jugendlichen würde öffnen können. Die Wohnungsgesellschaft war zu diesem Zeitpunkt mit der Sanierung des Clarenbergs betraut und übernahm auch die Planung und Bauausführung des „Jugendheims“.

Als dieses am 8. Juni 1970 – also vor genau 50 Jahren – feierlich eröffnet wurde, gingen zwei Kästen Sekt an die Seniorenheime in Kirchhörde und Lücklemberg.

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