Weinlese 2019 am steilen Hang

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Anstoßen auf die erfolgreiche Lese mit einem Glas Federweißen: (v. l.) Helmut Herter, Betreuer des Weinbergs seit der ersten Stunde, Ulla Bohn, seit Jahren dabei, Willi Garth, Ideengeber des Weinbergs, u. Gabriele Schulte-Ebner, Aktive seit der ersten Stunde. (Foto: Gabriele Schulte-Ebner)

Am steilen Hang des Emscherufers, oberhalb des PHOENIX Sees, stiegen jetzt die seit 7 Jahren unermüdlichen Helfer wieder in den spektakulären Weinberg. So nahm die Geschichte ihren Anfang:

Der auf der Hörder Burg residierende Graf Konrad von der Mark verschenkte im Jahre 1342 einen Weinberg am Remberg. Die Entdeckung dieser historischen Begebenheit war für Willi Garth, 1. Vorsitzender des Hörder Heimatvereins 2011 Anlass, den damaligen Chef der Emschergenossenschaft (EG), Dr. Jochen Stemplewski, für eine Weinanpflanzung am See zu begeistern. EG- Mitarbeiter Helmut Herter wurde mit den Planungen beauftragt. Herter, Winzersohn aus der Pfalz, war in seinem Element. Er betreut den Weinberg nach seiner Pensionierung bis heute.

2012 pflanzten die oben genannten Akteure die ersten von 98 Rebstöcken der Sorte „Phoenix“. 2014 folgte die erste richtige Lese, die 2015 die ersten Flaschen von diesem sagenhaften Hang erbrachte. In diesem Jahr waren nur vier Akteure im Einsatz, drei davon seit der ersten Stunde. Viele goldgelbe Trauben mit köstlicher Süße konnten gelesen werden. Die bisher reichste Ernte könnte etwa 80 Liter ergeben. Der Musterweinberg ermunterte bereits viele Seeanwohner, in dieser idealen Lage erfolgreich eigenen Wein anzubauen.

Der Hörder Weinberg der Emschergenossenschaft ist ein Projekt im Rahmen der Klimaforschung.

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