Von der Burg zur Kirche – mit Klemens Nocturnus Vigilantis durch Hörde

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Klemens Nocturnus Vigilantis, „Der Wachende“; (Fotos: IN-StadtMagazine)

Der Hörder Nachtwächter „Klemens Nocturnus Vigilantis“ ist im „normalen“ Leben hauptberuflich Gästeführer für das gesamte Ruhrgebiet und unter dem bürgerlichen Namen Klemens Heinrich aus Essen-Steele bekannt. Bereits seit einigen Jahren führt der Nachtwächter Interessierte durch das heutige Hörde. Der Treffpunkt und Start der Tour war wie immer, wo Hörder Bach & Emscher zusammentreffen, wo der Bergfried steht und die Burg erstrahlt.

Klemens Nocturnus, der Wachende (röm. Vigilantis), ließ die Geschichte mit den Worten „Spüren Sie den Hauch der Vergangenheit und lassen Sie sich vom Nachtwächter erzählen, wie es einst in Hörde zuging, als Konrad und Elisabeth Hochzeit hielten, die Nonnen im Clarissenkloster beteten und alle drei Stadttore abends fest verschlossen wurden“ lebendig werden. Er gab eine kurze Einführung, reichte dazu Honig-Met und führte dann die Teilnehmer durch einen imaginären Zeittunnel in die Zeit um 1100 herum auf den Rundgang.

Über Adelsgeschichten, die Gilden im Mittelalter, die Nagelschmiedegasse, Seekante, die Stadtrechte, den Clarissenorden und auch über die „Liebe im Mittelalter“ von Konrad und Elisabeth berichtete er sehr eindrucksvoll und authentisch – da hatte man tatsächlich das Gefühl dabei gewesen zu sein.