Tierisches Vergnügen – Ausstellungseröffnung im Atelier Bremer

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Die KünstlerInnen um Christa Bremer (r.) in ihrem Hörder Atelier: (v. l.) Monika Henkel, Rega Kamstieß, Bärbel Stryschik, Annette Kaufmann, Daniela Ehling, Margret Piske und Paul Sieler. (Fotos: IN-StadtMagazine)

„Die anfänglichen Zweifel – hinsichtlich des eigenen Könnens – verloren sich bald. Es entstand eine konzentrierte Spannung und die künstlerische Umsetzung nahm Gestalt an“, beschrieb Christa Bremer im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung „Tierisches Vergnügen“ am 17. März den Schaffensprozess, den sie in ihrem Kunstkurs beobachtet hatte. Sieben KünstlerInnen entwickelten in dem fünfmonatigen Kurs tierische Tonskulpturen – von der Schildkröte, über Hund und Katze bis zum Nashorn. Darüber hinaus entstanden Kohle- und Graphitzeichnungen, die „uns ein fröhliches und vergnügliches Leben“ zeigen.

Geschäftsführer der Bezirksvertretung Ulrich Spangenberg begrüßte im Rahmen seiner Eröffnungsrede besonders das demographische Konzept, das Christa Bremer mit ihrem Kursangebot verfolgte. Gezielt hatte sie die Menschen angesprochen, die nach einem regen Arbeits- und Familienleben wieder Zeit fanden, künstlerisch tätig zu werden. Weiterhin ging Spangenberg auf Bremers Position in der Hörder Kunstszene ein, die sie sich erarbeitet habe, seit sie vor vier Jahren ihr Atelier in Hörde eröffnet habe. Somit sei sie Teil einer sehr ausgeprägten Kunstszene in Hörde. „Hinter Türen, hinter denen man das gar nicht vermutet“ verberge sich überall Kunst und Kultur. Mit diesen Worten verlieh er der Hörder Kunst etwas Geheimnisvolles, das sich zu entdecken lohnt.

Das Atelier Christa Bremer befindet sich im hinteren Hofbereich in der Schildstraße 3a. Telefonisch ist Christa Bremer unter der 0172/9320224 erreichbar.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. März 2019 zu sehen.

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