„The Vagrants“ – der etwas andere Blick auf einen Auftritt

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The Vagrants (Foto: IN-StadtMagazine)

Bereits Anfang November standen „The Vagrants“ auf der Bühne des Neumarktwohnzimmers Haus Rode. Sie versprachen, nach dem ersten Abend wiederkommen zu wollen und lösten Mitte Mai ihr Versprechen ein. Getreu ihrem Motto „Es ist nur Rock n Roll“ spielten sie, inspiriert von ACDC, Zeppelin, Queen, Allman Brothers, Floyd Santana, RHCP und Foo Fighters wieder ihren ganz eigenen Stil. Zu dritt standen Renate und Steve Iorio und der Bassist Rafael De Stefano auf der Bühne und rockten das Haus Rode ein weiteres Mal.

Wer sind eigentlich „The Vagrants“? Da wäre die energiegeladene australische Rocksängerin Renate (Ludwig) Iorio auf der Bühne, eine Stimme, wie man sie von Janis Joplin, Joan Jett, Pat Benatar, Suzi Quatro, Melissa Etheridge und anderen Frauen der Szene kennt. Sie ist die Stimme, die noch in den Ohren klingt, wenn man den Gig längst verlassen hat.

Dazu kommt ihr Ehemann, der New Yorker Gesangsjournalist und Gitarrist Steve Iorio, mit seinem eigenen Stil – den komplexen Gitarrenriffs und Arrangements. Steve Iorio ist in New York aufgewachsen, er ist der Lead-Gitarrist und Hauptsongwriter für The Vagrants. Seine jahrelangen Erfahrungen und Einflüsse haben dazu beigetragen, den einzigartigen Sound der Band zu formen. Renate und Steve Iorio, die Gründungsmitglieder, sind nun seit 24 Jahren zusammen.

Sie spielten und arbeiteten im Laufe der Jahre mit vielen anderen wie James Spiteri, Andy Gardner, Ben Redlich, Dave Butler, Adam Williams, Brett Spicer, Rune Larsen, Ben Harrington, Geoff Browning, Jerome Smith, Connor O’Neil, Drew Parsons, Mark Gardner, Martin Pullen und Chris Thompson. Die Band tourte einst über 15 Jahre nonstop und spielte über 1000 Shows, auf Festivals, in Clubs, Open Airs und auch mal in kleinen schmutzigen Bars. Zur Band gehören dann noch der gebürtige Brasilianer Rafael De Stefano am Bass und der gebürtige Deutsche Julian Vorst am Schlagzeug.

Und dann war da noch eine kleine Geschichte am Rande. Im Gespräch mit der Band erwähnt Renate Iorio, dass Rafael De Stefano und ihr Mann Steve italienische Wurzeln haben – nichts Ungewöhnliches, denkt man da. Auch nicht, dass beider Vorfahren aus dem gleichen Dorf in Italien stammten. Aber dass die Urgroßväter befreundete Fußballspieler in der gleichen Mannschaft waren, ist schon ein ungewöhnlicher Zufall, über den Rafael und Steve immer noch gerne lachen.