Projekt für gesunde Ernährung: Schüler der Marie-Reinders-Realschule kochen mit ihren Eltern ein Drei-Gänge-Menü

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In der Marie-Reinders-Realschule (MRR) wurden 16 Neuntklässler und ihre Eltern zu „Kochhelden“. Unter der Leitung von Gastronom Günter Overkamp bereiteten sie ein Drei-Gänge-Menü für sich und ihre Familien zu. (Foto: Stephan Schütze)

Die Vermittlung einer gesunden Ernährung und Lebensweise an die Schüler ist ein besonderes Anliegen der MRR. „Durch Projekte im Unterricht entwickeln wir gemeinsam mit den Schülern, Eltern und Lehrern ein Bewusstsein für gesunde Lebensmittel und ausgewogene Ernährung“, berichtet Schulleiter Jörg Skubinn. „Essen wir unregelmäßig, übermäßig oder einseitig, schadet das unserer Gesundheit. Ernährungsbedingte Krankheiten sind in den westlichen Industrienationen auf dem Vormarsch. Zu diesen zählen unter anderem verschiedene Krebsarten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Wir möchten unsere Kinder für diese Folgeerscheinungen sensibilisieren und ihnen zeigen, dass Kochen mit der Familie sehr viel Spaß machen kann.“

Langeweile kam bei den Nachwuchsköchen auf jeden Fall nicht auf. Einmal merkte eines der Mädchen an, dass es nichts zu tun habe. Ein echter Küchenchef lässt sich das natürlich nicht zweimal sagen. „Das gibt’s doch gar nicht“, entgegnete Overkamp, „hier hast Du ein Schneidebrett und Zucchini.“ Daraus wurden Scheiben – Eine große Schüssel voll. „Die sind schneller, als ich gedacht habe“, staunte der Koch angesichts der eifrig schnippelnden Helferschar.

Das Ziel in der Küche war klar gesetzt: Um 13 Uhr sollte das Drei-Gänge-Menü für die eingeladenen Familienmitglieder fertig sein. Die Tische hatten die Jungen und Mädchen auch gedeckt. Als Vorspeise gab es einen Möhren-Kartoffel-Rösti mit Kräuterquark, gefolgt vom Hauptgericht Poulardenbrust mit Gurkengemüse und als Nachtisch rundeten Gemüsewaffeln das Mahl ab. „Der heutige Tag hat allen großen Spaß gemacht. Nicht überraschend schmeckte unseren Schülern das selbst zubereitete Essen sehr viel besser als die Tiefkühlpizza oder der Burger im Fast-Food-Restaurant. Und diese Erkenntnis ist sehr wichtig“, so Skubinn.

Und noch jemand freute sich über das eifrige Töpfe-Geklapper – für das Essen spendeten die Eltern einen beträchtlichen Geldbetrag an die Neven-Subotic-Stiftung. Initiator des Kochprojekts ist der Rotary Club Dortmund-Romberg, der die von nun an regelmäßig stattfindende Veranstaltung auch finanziert. Der 2002 gegründete Club fördert und unterstützt unterschiedlichste Projekte. Die rotarischen Initiativen „Sprache verbindet“ und „Musik macht stark“ sind dabei ebenso wichtige Konstanten wie das Projekt ComeBack, das Menschen bei der Rückholung aus dem ultrarechten Spektrum unterstützt. Das GastHaus, das Frauenhaus Dortmund oder das Projekt EinDollarBrille sind weitere Initiativen, die dem RC Dortmund-Romberg sehr am Herzen liegen.

 

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