Hörder Erntemarkt entführte auch ins Mittelalter

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Fotos: IN-StadtMagazine

Das Wochenende stand wieder ganz im Zeichen von mittelalterlicher Unterhaltung und viel Abwechslung. Die Hörder Kindergärten eröffneten das Festwochenende mit dem Aufstellen des Erntebaums an der Lutherkirche, danach gab die Hörder Puppenkiste eine Vorstellung und im Anschluss folgte ein Stockbrotessen für alle. Rund um die Lutherkirche wurde zudem ein vielfältiges Programm geboten: so gab es u. a. einen Festgottesdienst am Sonntag, das Tanzprojekt mit Monica Fotescu-Uta und ein Konzert des MC Harmonie.

Der Aktivkreis Altstadt Hörde hatte in Zusammenarbeit mit dem Hörder Stadtbezirksmarketing den Ortskern wieder herbstlich geschmückt. Die Besucher erwarteten dort viele Stände von Bauern und Handwerkern – teils mit Vorführungen direkt am Stand. Tischler zeigten, wie im Mittelalter mit einfachen Werkzeugen Gegenstände hergestellt worden waren. Bäckereien, Räuchereien, Grillstationen, Bierbrauer und Stände mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen lockten zudem viele Interessierte an. Gaukler unterhielten mit mittelalterlichen Vorführungen und für die Kinder stand ein handgetriebenes Riesenrad bereit. Auch Kutschfahrten durch Hörde wurden geboten.

Leider fehlten, dank wiederholter Budgetkürzung, so Patrick Arens, wieder die Bands mit der Mittelaltermusik. Dafür gab es nach Einbruch der Dunkelheit spektakuläre Feuershows und fehlen durfte natürlich auch nicht das traditionelle Verlesen der Hörder Stadtrechte aus dem Jahr 1340 durch Konrad von der Mark und Elisabeth von Kleve an der Schlanken Mathilde in historischen Kostümen.

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