Heimatverein blickt auf 2019 zurück

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Liebe Vereinsmitglieder, liebe Freunde und Förderer,

der dänische Philosoph Kierkegaard prägte den Satz: „Man kann das Leben nur rückwärts verstehen – doch leben müssen wir es vorwärts.“ Um unsere Vergangenheit und Zukunft in Hörde besser verstehen zu können und verständlicher zu machen, sind wir seit 30 Jahren bemüht.

Im Jahr unseres 30. Bestehens konnten wir, dank Ihrer Beiträge und Spenden, wieder mehrere Investitionen tätigen. Wir schufen eine Projektionsmöglichkeit auf größerer Leinwand. Die Premiere folgt. Ein Schrank, der die Präsentation von großformatigem Kartenmaterial ermöglicht, wurde aufgestellt.

Im Jubeljahr boten wir wieder diverse Veranstaltungen an. So im März die interessante Führung durch die restaurierte Burg, fachkundig durch den Architekten Richard Schmalöer geleitet. Unser Mitglied Wolf Dietrich Köster schenkte uns eine wertvolle Vereinsfahne, die im April offiziell übergeben wurde. Frau Dr. Katrin Jaspers konnten wir zu einem Vortrag im Stadtarchiv gewinnen. Sie stellte ihre Dissertation zum Thema „Die Herren von Hörde“ vor. 100 Interessenten kamen! Unser Vereinsmitglied Franz Große-Kreul war der maßgebliche Gestalter von Phoenix-West. Ihn konnten wir für eine interessante Führung unter dem Motto „Phoenix-West strahlt aus“ engagieren. Auf einer Veranstaltung des Seniorenbüros, bei der es um Begegnung, Freizeit, Ehrenamt ging, waren wir mit einem Stand präsent.

Unsere Museums-Öffnungstage wurden sehr gut angenommen. Hinzu kamen zahlreiche Sonderführungen. Erfreut sind wir über die hervorragende Zusammenarbeit mit der Sparkassenakademie NRW. An ihrem Belegschaftsfest machten wir Führungen, ebenso für das Prüfungsamt NRW. Hierbei wurde auch die Burg einbezogen. Erstmals verlegte die Emschergenossenschaft die Verkostung des 2018 am Seeufer gelesenen Emscherweins in die Hörder Burg. Der Heimatverein, seit der Pflanzung 2012 jährlich im Weinberg im Einsatz, war in der Burg präsent und führte die Gäste durch sein Museum.

Weiter kamen ein Segelclub, ein Deutsch-Britischer Club, 15 Pfarrer aus Hessen, das Planungsamt Solingen, mehrere Studentenverbindungen und Schulen. Premiere hatte eine Reisegruppe des Pastoralverbundes Büren. Dafür hatte das Hörder Reisebüro Quiatek, Mitglied in unserem Verein, eine spannende Ruhrgebiets-Bustour ausgearbeitet. Standort war das Hörder Hotel Hampton by Hilton. Den Hörder Part mit Phoenix-Ost und -West sowie der Stiftskirche gestaltete der Vorsitzende des Heimatvereins.

Auf dem Elisabeth- und Konrad Erntefest, dem schönsten Fest Hördes, übernahm unser Verein traditionsgemäß die Vorbereitung zur Verlesung der Stadtrechte. Die evangelische Gemeinde stellte dazu die bewährten Darsteller. Der wieder liebevoll zusammengestellte Hörder Heimatkalender für das Jahr 2020 wurde in der Buchhandlung transfer präsentiert.

Auf unserer Mitgliederversammlung im April wurde der Vorstand einstimmig wiedergewählt.

Zu gedenken gilt es zweier besonderer Persönlichkeiten. Im 76. Lebensjahr verstarb am 27. März nach langer, schwerer Krankheit unser Ehrenvorsitzender, Bäckermeister Willi Feldkamp. Seine enormen Leistungen für die Entwicklung unseres Vereins bleiben unvergessen. Ein weiterer großer Verlust ist der ehemalige Leiter des Dortmunder Stadtarchivs, Prof. Dr. Thomas Schilp, der am 28. September im Alter von 65 Jahren verstarb. Prof. Schilp war ein besonderer Freund der Hörder Geschichte und ein reger Unterstützer des Heimatvereins. Wegen seiner besonderen Verdienste verliehen wir ihm in einer Festveranstaltung den Hörder Konradring. Auch ihm werden wir ein ehrendes Gedenken bewahren.

Für Ihre Mitgliedschaft, aber auch für die Unterstützung durch Spenden und andere Hilfen, danke ich Ihnen im Namen des Vorstandes sehr herzlich. Bleiben Sie uns weiter gewogen.

Ihnen und Ihren Angehörigen wünsche ich friedvolle Weihnachten und gute Gesundheit,

herzlich Ihr

Willi Garth

 

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