Hau den Lukas – Ferienspiele zum Thema „Jahrmarkt“ begeisterten

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Fachreferentin der Kinder- und Jugendförderung Nadine Ruhrmann (Mitte) und Lea Michalski, Leiterin der Jugendfreizeitstätte Hörde (r.) gaben ihr Bestes für die Fünf- bis Zwölfjährigen. (Foto: IN-StadtMagazine)

Wenn eine Wahrsagerin im Schein einer Feuershow einem Kind die Karten legt, dann hat sich die Jugendfreizeitstätte Hörde bei ihren Ferienspielen wohl für das Motto „Jahrmarkt“ entschieden. Die Leiterin der Jugendfreizeitstätte Lea Michalski bestätigte dies am 19. Juli, dem letzten Tag der Aktion auf dem Vorplatz des Clarenbergs.

So hatten die Kinder bereits traditionelle und moderne Jahrmarktluft schnuppern können. Nicht nur zugucken, sondern auch mitmachen durften sie im Rahmen eines Feuerpädagogik-Angebots. Wer es reeller mochte, konnte seine Kraft beim „Hau den Lukas“ oder beim Dosenwerfen unter Beweis stellen.

Darüber hinaus konnten die Kinder sich beim StreetKick des Fanprojekts Dortmund und beim Bungee-Run des Roten Kreuzes austoben oder an der Verkleidungskiste der Caritas zu ihren eigenen Traumwesen werden. Auch die Akrobatik wird „immer wieder eingefordert von den Kindern“, wie Michalski berichtete. Entsprechend übte eine Trainerin mit interessierten Kindern Kopf- und Handstand.

Für Michalski steht bei dem jährlichen Fest die gute „Zusammenarbeit im Quartier“ im Vordergrund. So beteiligten sich neben den bereits Genannten auch die DEW21, GrünBau und das Jugend-Service-Büro „Plan B“. Die Mittagsversorgung übernahmen das St.-Josefs-Hospital und die Jüdische Gemeinde. So erhielten alle Hungrigen „für einen ganz kleinen Obolus“ von 50 Cent, der der Jugendfreizeitstätte Hörde zugute kommt, eine vollwertige Mahlzeit. Dieser symbolische Betrag soll dazu beitragen, ein Bewusstsein für „die Wertigkeit des Essens“ zu schaffen, so Michalski.

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