Für die Kinder und Jugendlichen am Clarenberg

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Gemeinsam organisierten Lea Michalski von der Jugendfreizeitstätte Hörde (2. v. r.) und Nina Sexauer vom Jugend-Service-Büro das erste Claro4Kids. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Ein Image ist eine Außenbetrachtung. Wichtig ist es daher, ab und an den Blick nach innen zu richten und die Anwohner*innen des Clarenbergs zu Wort kommen zu lassen. Beim ersten Claro4Kids, einem neuen Fest für die Kinder und Jugendlichen am Clarenberg, hat Wilhelm Klein genau das getan. Als Fachreferent Familienbildung der Stadt Dortmund sah er sich in der Verantwortung, an diesem Samstag Anfang September herauszufinden, wie die Eltern am Clarenberg zum Familienangebot vor Ort stehen.

Bis auf wenige Ausnahmen zeigten sich alle Befragten sehr zufrieden, brachten jedoch einige Optimierungsvorschläge mit. So wünschte sich eine Mutter, einmal allein einkaufen gehen zu können. Für die Akteur*innen vor Ort würde dies bedeuten, ein Betreuungsangebot für wenige Stunden zu schaffen. Doch Klein identifizierte einen Konsens unter vielen Eltern: „Ein deutlicher Wunsch war: Mehr Sicherheit für die Kinder.“ Worauf dieser Wunsch beruhte, blieb jedoch offen. Darüber hinaus wünschten sich die Eltern eine ansprechende Freizeitgestaltung für ihre Kinder, zum Beispiel in Gestalt eines Indoor-Spielplatzes.

Zwar bewegte sich Claro4Kids outdoor, erreichte damit jedoch spontan genau seine Zielgruppe. Denn dass sich das neue Fest, im Gegensatz zum nun abgesetzten Clarenbergfest, vorrangig an Kinder und Jugendliche richten sollte, liegt bereits in den Funktionen der Organisatorinnen begründet. Nina Sexauer von der Jugend[kultur]werkstatt und dem Jugend-Service-Büro Hörde und Lea Michalski von der Jugendfreizeitstätte Hörde haben ein Fest mit Feuerpädagogik, Kletterturm, Comic-Zeichner und verschiedenen Kreativangeboten entworfen. Für die Kleinsten gab es Hüpfburgen und Kinderschminken.

Möglich wurde dies durch die zahlreichen Partner vor Ort und natürlich durch Sexauers und Michalskis Mitarbeitende. Gleichzeitig gehört es zum Konzept des Jugend-Service-Büros, das sich vorrangig an Jugendliche richtet, die ihren Schulabschluss nachholen möchten, dass die Jugendlichen selbst an der Organisation und Umsetzung beteiligt sind. So sah man beim ersten Claro4Kids viele junge Gesichter an den Verkaufsständen für Wertmarken und Verpflegung.

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