Erneuerung der Hermannstraße hat begonnen

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Susanne Linnebach vom Amt für Stadterneuerung (l.) und Sylvia Uehlendahl vom Tiefbauamt (vorne) präsentierten die Baupläne. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Wer zu Weihnachten Gäste erwartet, kann unbesorgt sein. Denn bis dahin sollen die Baumaßnahmen an der östlichen Hermannstraße abgeschlossen sein.

Am 18. März präsentierten Susanne Linnebach vom Amt für Stadterneuerung und Sylvia Uehlendahl vom Tiefbauamt die Pläne der Stadt in Bezug auf die Hermannstraße. Die Bauarbeiten stellten, so Linnebach, einen wesentlichen Schritt dabei dar, die einzelnen Hörder Gebiete räumlich und sozial zu verbinden. Dass die Hörder sich das wünschen, wurde im Rahmen einer Anwohnerbefragung eindeutig ermittelt.

Konkret bestehen die Pläne darin, eine Fahrbahndecke mit Flüsterasphalt aufzubringen und so den Verkehrslärm für die Anwohner erheblich zu reduzieren. Darüber hinaus sollen einige markante Stellen barrierefrei ausgebaut werden, unter anderem mit taktilen Bodenelementen für sehbehinderte Menschen. Die bislang provisorischen Mittelinseln auf der Hermannstraße werden durch feste ersetzt und um zwei weitere ergänzt, um Fußgängern den Übergang zu erleichtern.

Das Projekt soll in mehreren Bauabschnitten umgesetzt werden, die jeweils etwa sechs Wochen in Anspruch nehmen. Bis auf Weiteres ist die Hermannstraße ab der Kreuzung Faßstraße in östlicher Richtung nicht befahrbar. Der Verkehr wird umgeleitet. Privatgrundstücke sollen jedoch wie gewohnt erreichbar sein, gegebenenfalls mit einzelnen Ausnahmen, wenn der frische Asphalt 12–24 Stunden trocknen muss. Über etwaige Einschränkungen informiert die Stadt die Anwohner über Postwurfsendungen, einen E-Mail-Verteiler und die Internetinformationen der Hörder Stadtteilagentur.

2,6 Millionen Euro soll das Projekt zur Erneuerung der Hermannstraße kosten. Das Geld soll aus drei verschiedenen Töpfen stammen, wobei der Löwenanteil von zwei Millionen Euro durch das Kommunalinvestitionsfördergesetz gestemmt wird. Weitere 400.000 Euro stammen von der Städtebauförderung. Die restlichen 200.000 Euro steuert der VRR bei.

Wenn das Wetter mitspielt – der lärmoptimierte Asphalt benötigt eine Mindesttemperatur von sieben Grad Celsius – können die Absperrbarken noch vor Weihnachten abgebaut werden.

Die Hermannstraße ist ab der Kreuzung Faßstraße in Richtung Osten gesperrt.

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