Die eigene Wohnung ist Rückzugsort – auch!

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Die zukünftigen BewohnerInnen freuen sich auf ihr Mehrgenerationenhaus in der alten Polizeiwache. (Foto: IN-StadtMagzine)

„Ich will nicht mehr alleine wohnen“, spricht Angela Roelofsen ihre Motivation, ein Mehrgenerationenhaus zu beziehen, offen aus. Diesem Bedürfnis kommt sie nach, indem sie sich an dem Projekt in der Alten Benninghofer Straße beteiligt. Umgekehrt bietet sie damit Steffi Beckmann und ihrer Ehefrau Silvia eine Chance, die eine gelegentliche Betreuung für ihre beiden Kinder gut gebrauchen können. Doch auch die anderen BewohnerInnen der alten Polizeiwache können jederzeit sagen: „Kannste mal, guck’ doch mal, hasse mal“, wie Roelofsen es auf den Punkt bringt, und ihnen wird geholfen.

22 Wohnungen zwischen 40 und etwa 120 Quadratmetern werden voraussichtlich Ende des Jahres 2020 einzugsbereit sein. Etwa die Hälfte wird öffentlich gefördert und von Personen mit Wohnberechtigungsschein bezogen werden. Bis auf drei Dachwohnungen werden alle Wohnungen barrierefrei sein, ein Aufzug wird noch eingebaut.

Die zukünftigen BewohnerInnen des Mehrgenerationenhauses legen Wert auf Entscheidungsfreiheit. Jede/r soll sich in seine Privatwohnung zurückziehen können. Die Gemeinschaftsküche und vor allem die bepflanzte 87 Quadratmeter große Dachterrasse sollen aber jederzeit ein Zusammensein ermöglichen.

Noch ist die Gemeinschaft nicht vollständig. Für eine 70 Quadratmeter große Wohnung für ein Paar oder eine/n Alleinerziehende/n mit Kind und eine Familienwohnung mit 120 Quadratmetern für eine fünfköpfige Familie sowie drei Einzelwohnungen werden noch MieterInnen gesucht. Die Familienwohnung und eine der Einzelwohnungen sind gefördert.

Bei Interesse an den freien Wohnungen ist die Moderatorin des Projekts Birgit Pohlmann per E-Mail an info@birgit-pohlmann-wohnprojekte.de erreichbar.

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