Der „Depressionist“ las vor

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Anja Aust begrüßt Markus Bock (Foto: IN-StadtMagazine)

Im ZenTRO, dem „Zentrum für Tagesstruktur, Rehabilitation und Orientierung“ des LWL-Wohnverbundes Dortmund, in der Willem-van-Vloten-Straße, las Markus Bock aus seinem Buch „Verbockt! Die Depression hat mich bestimmt. Jetzt bin ich dran. Vielleicht.“ Markus Bock ist deutschlandweit als Blogger „Herr Bock“ aus Hildesheim bekannt. Er selbst nennt sich „Depressionist“ und zeigt sich in seinem Blog reflektierend, tiefgründig, erkundend, suchend. Bock spricht im ZenTRO über das, was viele nur denken können: Wie fühlen sich Depressionen und Suizidgedanken an? Was passiert bei einer Therapie und im persönlichen Umfeld? Es geht nicht um Zahlen, Daten, Fakten, Medikamente. In „Die Depression hat mich bestimmt. Jetzt bin ich dran. Vielleicht …“ geht es um einen ungeschönten Blick auf die Gefühlswelt in depressiven Lebensabschnitten und deren Auswirkungen. Die Lesung war kein Ratgeber, sondern ein verständnisvoller Tatsachenbericht, in dem er die Frage beantwortete, ob Depressionen nicht sogar eine Chance sein können. Auf dem Weg aus dem Gedankenwirrwarr erzählte er von Stolperfallen, Sonnentagen und anderen Erlebnissen mit Herzfrau (Ehefrau) und Babybock (dem zweijährigen Sohn).

www.verbockt.com