Die Schülerinnen und Schüler tauchten zusammen mit ihren insgesamt sieben Vorlesern aus Dortmund in klassische Jugendbuchliteratur ein. (Foto: Lutz Kampert)

Zuhören und genießen. Hierzu lud die Marie-Reinders-Realschule ihre Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen am bundesweit stattfindenden Vorlesetag am Freitag, 15. November, ein. Im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages entführten sieben engagierte Dortmunder Bücherfreunde die Jungen und Mädchen in die Welt der Protagonisten aus zahlreichen Kinder- und Jugendbuchklassikern.

„Wir sind froh, dass unsere Schule auch in diesem Jahr die Tradition des Vorlesetages fortführen kann. Zuhören, lesen und vorlesen fördert bei den Kindern Fantasie und Kreativität. Gerade in dieser immer hektischer werdenden Zeit mit ständig neuen Eindrücken, die auf die Schüler niederprasseln, tut ihnen die Ruhe eines Buches gut“, erklärte Doris in der Schmitten-Tuke, Organisatorin des Aktionstages an der Hörder Realschule.

Bewusst lasen an diesem Tag nicht Lehrer oder Eltern, sondern neue Stimmen vor. Personen, die aus dem Umfeld der Schule stammen und damit vielen Mädchen und Jungen vertraut sind. Die Charaktere der Geschichten wurden in diesem Jahr von den Lehrerinnen im Ruhestand Karin Weber und Sabine Strasburger, den Lehrern Peter Bußmann und Friedel Knoch, der Masterstudentin der Berufspädagogik Pflege Katharina Sakou, der Kulturwissenschaftlerin Dr. Ariane Manske sowie der Graphikerin Sibylle in der Schmitten zum Leben erweckt.

Der bundesweite Vorlesetag findet in Deutschland seit 2004 jährlich an jedem dritten Freitag im November statt und ist eine Initiative der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutschen Bahn Stiftung. Eine Studie der Initiatoren ergab, dass Eltern ihrem Nachwuchs in etwa jeder dritten Familie in Deutschland zu selten oder nie vorlesen. 
Bundesweiter Vorlesetag: Marie-Reinders-Realschüler unternehmen Reise in die Fantasie

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