Baubeschluss zum Umbau der Hörder Faßstraße liegt vor – politische Gremien beraten

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Foto: IN-StadtMagazine

Der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund hat den Baubeschluss zum Umbau der Faßstraße an die politischen Gremien weitergeleitet: Die Bezirksvertretung Hörde beriet am 9.10.2018, der Ausschuss für Bauen, Verkehr und Grün am 30.10.2018, der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen am 7.11.2018, der Hauptausschuss und Ältestenrat am 15.11.2018 und abschließend der Rat am 15.11.2018. Nach Beschluss des Rates wird das Tiefbauamt der Stadt Dortmund voraussichtlich Anfang 2019 mit dem Umbau beginnen.

Die Faßstraße ist eine Hauptverkehrsstraße und liegt als verbindendes Element zwischen dem Hörder Ortszentrum und dem PHOENIX See. Bei den geplanten Maßnahmen sind die Anforderungen an eine Hauptverkehrsstraße zu erfüllen. Ziel ist es, die Faßstraße städtebaulich aufzuwerten und die Barrierewirkung der Straße zu reduzieren. So sollen Flächenversiegelungen reduziert, mehr Querungsmöglichkeiten, Begrünungen, breitere Gehwege und so weit wie möglich Radfahrstreifen auf der Fahrbahn geschaffen werden. Außerdem sollen Querungshilfen und Buskaps sowie die Straßenbeleuchtung neu hergestellt werden.

Geplant ist hierzu im städtebaulich wichtigen Verbindungsraum zwischen PHOENIX See und dem Hörder Zentrum, im Bereich „Am Stift“ bis ca. zur Alfred-Trappen-Straße, das vierstreifige Regelprofil aufzugeben und durch einen überbreiten Fahrstreifen und einen Radfahrstreifen zu ersetzen. Diese Straßenraumgestaltung ermöglicht Gestaltungsspielräume: Es entstehen breitere Gehwege, neue Baumpflanzungen, Parkplätze, z. T. signalisierte Querungsstellen und ein begrünter Mittelstreifen. Die Hauptquerung zwischen dem Hörder Zentrum und dem PHOENIX See ist künftig die Hermannstraße. Sie wird entsprechend mit größeren Aufstellbereichen hergestellt.

Der Umbau der Faßstraße soll voraussichtlich Anfang 2019 begonnen werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Vorhabens beträgt einschließlich des Planungsaufwandes nach jetzigem Kenntnisstand ca. 7 200 000 Euro. Es wird mit einer Förderung in Höhe von insgesamt 3 291 573,60 Euro gerechnet.