90 Unikate – Kooperation zwischen TEDi und der Marie-Reinders-Realschule

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Zusammen mit ihren Berufskoordinatorinnen Nathalie Kehls (l.) und Anke Albrecht (Mitte l.), ihrem Schulleiter Jörg Skubinn (Mitte), der TEDi Ausbildungsleiterin Julia Spannagel (Mitte r.) und Dirk Vohwinkel von der IHK (3. v. r.) präsentierten die Schüler den Kooperationsvertrag. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Jedes Jahr gilt es, „90 sehr eigenwillige und besondere Produkte“ an den Markt zu bringen. Denn jedes Jahr erhalten etwa 90 Schülerinnen und Schüler an der Marie-Reinders-Realschule ihre Mittlere Reife und müssen sich neu orientieren. Was Schulleiter Jörg Skubinn meint, ist, dass jeder Schüler seine ganz eigenen Qualitäten mitbringt, wenn er den Arbeitsmarkt betritt. Natürlich bietet das die Chance, sich von allen anderen abzuheben. Umgekehrt ist es aber Aufgabe der Schule, den individuellen Menschen auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten, was intensive Auseinandersetzungen erfordert.

Mit den Studien- und Berufskoordinatorinnen Anke Albrecht und Nathalie Kehls sowie zwei Bildungspatenschaften mit privaten Unternehmen hat die Realschule bereits eine vielversprechende Infrastruktur geschaffen. Nun hat eine weitere Patenschaft mit der TEDi GmbH & Co. KG begonnen. Am 19. März unterzeichneten Jörg Skubinn und Julia Spannagel, Leiterin der Aus- und Weiterbildung bei TEDi, den Kooperationsvertrag.

TEDi steht am Ausbildungsmarkt auf der anderen Seite, doch „Im Moment kippt der Ausbildungsmarkt“, sagte Dirk Vohwinkel von der IHK Dortmund. Jörg Skubinn kommentierte: „Früher ging man in Hörde zu Hoesch, keine Frage.“ Doch heute gestalte sich der Berufseinstieg komplexer. Für Unternehmen bedeute dies, dass sie sich aktiv um neue Auszubildende bemühen müssten, da in Dortmund mittlerweile auf jeden Ausbildungsplatz nur ein Bewerber komme. Und dann sei noch immer nicht die Frage geklärt, ob der Ausbildungsplatz zum Bewerber passe und umgekehrt.

Daher erscheint es nur konsequent, dass TEDi und die Marie-Reinders-Realschule diese Kooperation ins Leben gerufen haben: beide Seiten profitieren voneinander.

Doch die Vertragsunterzeichnung sei nur der Anfang, betont Jörg Skubinn. „Das Baby, das wir hier jetzt gerade auf die Welt bringen“, könne nur gedeihen, wenn es gepflegt und seine Weiterentwicklung gefördert werde. Diese zukünftigen Entwicklungen sind heute noch offen. Ein Technikpraktikum für Mädchen in IT-Berufen bei TEDi, mehrere Betriebserkundungen und die Teilnahme von TEDi am Lebensplanungsseminar der Marie-Reinders-Realschule sowie an einem Elternabend sind bereits fest eingeplant. Darüber hinaus plant TEDi, ihre„Ausbildungsbotschafter“ in die Realschule zu schicken. Dies bedeutet, dass Auszubildende von TEDi sich mit den Schülerinnen und Schülern über die Ausbildung bei TEDi unterhalten. Aufgrund des geringen Altersabstandes werden so Hemmungen bei den Schülerinnen und Schülern umgangen.

Mit großem Interesse beobachteten die Schüler die Vertragsunterzeichnung durch Schulleiter Jörg Skubinn (Mitte l.) und TEDi Ausbildungsleiterin Julia Spannagel

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