Zoo Dortmund gelingt erstmals Nachzucht von Guirakuckucken

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Junger Guirakuckuck neben ausgewachsenem Tier. (Fotos: Marcel Stawinoga)

Im Zoo Dortmund sind erstmals zwei Guirakuckucke geschlüpft. Am 8. und 9. Mai durchbrachen sie die Schalen ihrer Eier. Die ersten Tage ihres Lebens verbrachten die beiden Küken im Nest, ehe sie vor einigen Tagen heraushüpften. Nun sind sie in der Voliere hinter den Kleinen Pandas zusammen mit den sechs erwachsenen Guirakuckucken unterwegs. Dort werden die Jungvögel zunächst auch weiterhin von den älteren Familienmitgliedern mit Nahrung versorgt.

Keine Brutschmarotzer, sondern Gemeinschaftsbrüter
Die aus dem östlichen Südamerika stammenden Guirakuckucke sind recht gesellige Vögel, die meist in kleinen Trupps unterwegs sind. Im Gegensatz zu unserem heimischen Kuckuck ist der Guirakuckuck kein sogenannter Brutschmarotzer, der seine Eier in fremde Nester legt. Der Guirakuckuck legt zur Brut für gewöhnlich Gemeinschaftsnester an, in welche bis zu sieben Weibchen bis zu etwa 20 Eier legen, die von ihnen und zum Teil auch den Männchen abwechselnd bebrütet werden. Die geschlüpften Küken werden dann mit viel Eifer von allen Mitgliedern des Trupps mit Nahrung versorgt, was derzeit auch im Zoo Dortmund beobachtet werden kann.

Tierart neu im Zoo
Guirakuckucke hält der Zoo Dortmund erst seit November 2019, als eine Gruppe dieser Kuckucksvögel aus dem Luisenpark Mannheim nach Dortmund zog. Daher freut der Zoo sich besonders, dass die Neuankömmlinge sich schnell eingewöhnen und in diesem Frühjahr bereits erstmals erfolgreich an der weiteren Familienplanung arbeiten konnten. Mit den beiden Jungvögeln besteht die Dortmunder Guirakuckuck-Truppe nun aus acht Tieren.

Junger Guirakuckuck wird gefüttert.

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