Wie werde ich Meister in meinem Handwerk?

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Symbolfoto: pixabay

Wem der Abschluss der Gesellenprüfung in seinem Gewerke noch nicht genügt, für den ist das nächste Ziel oft schnell gefunden: Meister werden. Schließlich ist der Meistertitel in einigen Berufen die Voraussetzung, sich selbstständig machen zu können und erzeugt auch eine kompetente Außenwirkung.

Darüber hinaus bietet die Zusatzqualifikation eine Aufstiegsmöglichkeit für angestellte Handwerker und auch die Hochschulzugangsberechtigung. Die Meisterkurse können sowohl in Vollzeit als auch berufsbegleitend absolviert werden. Die einzige Voraussetzung ist die bestandene Gesellenprüfung.

Das modulare Ausbildungssystem ist in vier Schritte gegliedert. In den ersten beiden Schritten handelt es sich um für das entsprechende Handwerk fachliche Inhalte in Praxis und Theorie. Im 3. Schritt wird der Abschluss zum Geprüften Fachmann/zur Geprüften Fachfrau für kaufmännische Betriebsführung (HwO) erworben. Der letzte Schritt beinhaltet abschließend die Berufs- und Arbeitspädagogik mit der Ausbildereignungsprüfung.
Die Meisterkosten sind von Gewerk zu Gewerk unterschiedlich und auch die Prüfungsgebühren sind nicht bundesweit vereinheitlicht.

Für viele sind die Kosten oft ein Grund, den Weg zum Meister dann doch nicht einzuschlagen. Hier kann das Aufstiegs-BAföG eine gute Hilfestellung sein. Bei Erfüllung der Förderbedingungen erhält der Meisteranwärter einen 40 %-igen rückzahlungsfreien Zuschuss auf die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren. Die übrigen 60 % werden als zinsgünstiges Darlehen vereinbart, von dem bei bestandener Meisterprüfung 40 % erlassen werden.

Weitere Infos unter www.hwk-do.de

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