Wachstum der Dortmunder Wirtschaft ist stabil

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Foto: IN-StadtMagazine

Mit ihren jährlichen Monitoring zeigt die Wirtschaftsförderung, dass die breit aufgestellte Dortmunder Wirtschaftsstruktur nach wie vor ein Garant für ein stabiles und nachhaltiges Wachstum ist.

„Im letzten Jahr konnte die Dortmunder Wirtschaft erneut einen kräftigen Beschäftigungsaufbau verzeichnen. Im Jahr 2018 haben wir die 240.000er Marke überschritten. Inzwischen zählen wir bereits knapp 245.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Das unterstreicht nochmals die Attraktivität der Stadt als interessanten Arbeitsort und als lebendigen Wohnort“, so Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, heute im Verwaltungsvorstand.

Hierbei zeige sich auch, dass gerade der Anteil der hochqualifizierten Arbeitsverhältnisse im Dienstleistungsbereich weiter angestiegen ist und ein deutliches Indiz für den Wandel zur Wissensgesellschaft darstellt. „Die wirtschaftliche Dynamik Dortmunds ist in fast allen Berufsfeldern spürbar“, so Westphal weiter. In der Gesundheitswirtschaft, der Logistik, dem Handel, der IT-Branche und entgegen den Befürchtungen auch in der Versicherungswirtschaft. Die Gespräche und Beobachtungen für das laufende Jahr zeigen laut Thomas Westphal, dass die Einschätzungen und Erwartungen der Unternehmen optimistisch sind.

Die Dortmunder Wirtschaft ist aufgrund ihrer Struktur nicht derart vom Export geprägt wie andere Wirtschaftsstandorte Deutschlands. Die leicht gedämpfte Weltwirtschaftsentwicklung ist zum jetzigen Zeit daher nicht spürbar. Unternehmen mit vorrangig nationalen und regionalen Kundenbeziehungen können ihre Umsätze daher weiter steigern.

Trotz der positiven Botschaften, dem erreichten Beschäftigungsniveau und einer sinkenden Arbeitslosenquote sieht Thomas Westphal im unmittelbaren Schulterschluss mit den wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Zielsetzungen von Oberbürgermeister Ullrich Sierau aber auch weiterhin dringende Handlungsbedarfe, um die Arbeitslosenquote in Dortmund nachhaltig zu reduzieren.

„Dazu gehören die Ausweitung der überregionalen Akquisitionsmaßnahmen, die Positionierung und Vermarktung des bestehenden Flächenangebots und der weitere Ausbau der Dienstleistungs- und Forschungsinfrastruktur.“ Luft nach oben sieht Westphal allerdings auch in den Projekten und Maßnahmen, die den weiblichen Beschäftigungsanteil weiter steigern.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau mach deutlich: „Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt und des Alltags birgt gerade für den Mittelstand die große Chance, dass immer mehr Unternehmen neue Geschäftsmodelle konzipieren, das Potenzial weiteren Wachstums nutzen und neue, innovative Arbeitsplätze schaffen.“

Um der steigenden Nachfrage an Beschäftigten gerecht zu werden, arbeitet die Stadt Dortmund im Schulterschluss mit dem JobCenter Dortmund weiter daran, Menschen für die zukünftigen Anforderungen zu qualifizieren. Sierau weiter: „Mit der Kommunalen Arbeitsmarktstrategie 2030 liefern wir einen nachhaltigen Beitrag, die Menschen für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren, Arbeitslosigkeit zu reduzieren und das gesellschaftliche Zusammenleben zu unterstützen.“

Dortmunder Wirtschaftsdaten werden regelmäßig in einem Wirtschaftsmonitoring von der Wirtschaftsförderung erfasst. Der aktuelle Bericht zeigt, dass die Wirtschaftsstruktur in Dortmund breit und nachhaltig aufgestellt ist.

 

 

 

 

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