„Solarmetropole Ruhr“ startet mit Förderprogramm – erste Beratung auf Hombrucher Straßenfest

0
24
Die Kampagne "Solarmetropole Ruhr" startet jetzt auch in Dortmund. (Symbolfoto: pixabay)

Die Stadt Dortmund beteiligt sich mit 14 weiteren Kommunen am Projekt Solarmetropole Ruhr des Regionalverbands Ruhr (RVR).

Jede Kommune kann selber bestimmen welches Projektgebiet ausgewählt wird und wann die Kampagne in ihrem Projektgebiet startet.

Für Dortmund ist der Start der Kampagne mit dem 40. Hombrucher Stadtfest geplant. Vor Ort wird ein Stand am 31.08.2019 von 10:00  bis 16:00 Uhr präsent sein – gemeinsam mit den Kooperationspartnern Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen,
Dortmunder Handwerkskammer und dem lokalen Handwerk. Am Stand werden Bürger*innen über das Solardachkatasters des RVRs eine erste Einschätzung über das Potential ihres Daches erhalten und Fragen an das Handwerk stellen können.

Zuschuss von 300 Euro für die ersten 10 neuen Anlagen
Die ersten zehn Photovoltaik-Anlagen, die fristgerecht im Projektgebiet Hombruch beantragt und installiert werden, erhalten einen Zuschuss von 300 Euro. „Ein solcher Zuschuss wäre ja eigentlich gar nicht nötig, denn die stark gesunkenen Anlagen-Preise, der Eigenverbrauchsanteil des selbst erzeugten Stroms und die bestehende Vergütung für den ins Netz eingespeisten überschüssigen Strom machen die Anlagen auch so attraktiv und
lohnenswert. Da sind die 300 Euro Zuschuss dann noch mal eine ganz besondere Zugabe“, erklärt Joachim Müller vom dlze – Dienstleistungszentrum für Energie-Effizienz und Klimaschutz.

Um die Installation von neuen Anlagen im Rahmen einer Sonderaktion der Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr noch weiter zu steigern, stellt der RVR nun insgesamt einen Fördertopf von knapp 40.000 Euro zur Verfügung. Bereits am 6. Mai 2019 hat der Regionalverband Ruhr zusammen mit dem Handwerk Region Ruhr die Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr gestartet, um in den 15 Pilot-Kommunen mit der Erschließung des großen Solarpotentials der Region zu beginnen.

In der Metropole Ruhr sind von den knapp 2,5 Millionen Gebäudedächern gut 1 Millionen gemäß der Sonneneinstrahlung für eine solare  Nutzung geeignet – bisher gibt es in der Region allerdings erst ca. 42.000 Dächer mit Photovoltaik-Anlagen und davon stehen ca.
3.760 Anlagen mit einer installierten Leistung von ca. 47.000 MW in Dortmund.

Beratung nicht nur beim Hombrucher Stadtfest
Doch wie bekomme ich eine PV-Anlage auf mein Dach? Eignet sich mein Dach überhaupt für eine PV-Anlage? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen Eigenheimbesitzer*innen und sind die Grundlage der Solarkampagne. Durch die Kooperationspartner Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen, Dortmunder Handwerkskammer, RVR und das Umweltamt, erhalten Sie eine bedarfsorientierte Unterstützung. Vorab können Sie auch bereits auf dem Solardach-Kataster (www.solar.metropole.ruhr) mit wenigen Klicks überprüfen, ob Ihr Dach genug Sonneneinstrahlung erhält, damit sich eine Photovoltaik-Anlage rechnet. Das Kataster und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bis hin zur Handwerkersuche für die Installation Ihres eigenen Solarkraftwerks finden sich dort ebenfalls.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dlze.dortmund.de oder bei Energieberater Joachim Müller, Tel. (0231) 50-2 52 81.

dlze – Dienstleistungszentrum Energieeffizienz und Klimaschutz
Berswordt-Halle/Stadthaus, Kleppingstr. 37, 44135 Dortmund.
Öffnungszeiten:
Dienstag: 10:00-12:00 und 14.00-16.00 Uhr
Mittwoch: 9:00-12:00 und 14.00-16.00 Uhr
Donnerstag: 14:00-18.00 Uhr und nach Vereinbarung

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
500