Solarmetropole Ruhr fördert den Bau von Photovoltaikanlagen in Hombruch

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Zunächst ist die Förderung in Dortmund auf Hombruch beschränkt. (Symbolfoto: pixabay)

Um den Klimaschutz vor der eigenen Haustür weiter voranzutreiben, beteiligt sich die Stadt Dortmund als eine von 15 Pilotkommunen an der Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Diese soll helfen, das große Solarpotential der Region zu erschließen.

Ein Schwerpunkt ist die Förderung neuer Photovoltaikanlagen. So erhalten die ersten zehn neu gebauten, privaten Photovoltaik-Anlagen einen Zuschuss von 300 Euro. Die Förderung in Dortmund ist zunächst auf das Projektgebiet Hombruch beschränkt.

Gut geplante Photovoltaik-Anlagen rechnen sich durch die stark gesunkenen Modulpreise auch ohne Fördermittel. Durch Eigenverbrauch wird die eigene Stromrechnung massiv gesenkt, zudem wird überschüssiger Strom in das Netz eingespeist und durch das EEG vergütet. „Insgesamt kann sich eine solche Anlage schon nach zehn Jahren amortisieren, danach wird täglich Gewinn erzielt.“, erklärt Dr. Ruben Schauer von der Koordinierungsstelle Klimaschutz und Klimafolgenanpassung der Stadt Dortmund. „Wer auf einem geeigneten Dach keine Photovoltaik-Anlage nutzt, verschenkt somit bares Geld und verpasst die Möglichkeit, sich von kommenden Strompreissteigerungen unabhängig zu machen.“

Geht es nach der Sonneneinstrahlung, sind in der Metropole Ruhr von den knapp 2,5 Millionen Gebäudedächern gut eine Million für eine solare Nutzung geeignet – bisher gibt es in der Region allerdings erst zirka 42.000 Dächer mit Photovoltaik-Anlagen. Im Stadtgebiet Dortmund waren Ende 2019 knapp 4000 Anlagen installiert. Damit ist Dortmund zwar landesweiter Spitzenreiter, nutzt aber nicht einmal 3 % des verfügbaren Potenzials.

Interessierte für die Solarförderung im Projektgebiet Hombruch, aber auch für andere Fragen rund um Solaranlagen und energetische Gebäudesanierung können sich im stadteigenen Dienstleistungszentrum Energieeffizienz und Klimaschutz (dlze) kostenlos informieren:

Termine in dem Energieberatungsbüro sind aufgrund der Pandemie derzeit nicht möglich, jedoch bietet das Team eine videogestützte Online-Beratung an. 0231 50-25281 // dlze@stadtdo.de

Da Informationsveranstaltungen derzeitig nicht durchgeführt werden können, organisiert der RVR ein internetgestützes Seminar zum Thema „PV-Anlagen in der Steuererklärung“.

Die von Thomas Seltmann geleitete Veranstaltung findet am Mittwoch, den 3. Juni zwischen 18 und 20 Uhr statt.

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