Kleiner bauen für mehr Nachhaltigkeit? Forum Stadtbaukultur stellt „Tiny Houses“ vor

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Symbolfoto: pixabay

In vielen Regionen herrscht Wohnungsnot. Eine Ursache ist die stetig steigende Wohnfläche je Einwohner. Wieviel Platz braucht es zum Wohnen? Wie viele Dinge benötigt man zum Leben? Die Idee des Tiny House bricht radikal mit Wohngewohnheiten.

Um das Konzept der Tiny Houses geht es beim nächsten Forum Stadtbaukultur am Montag, 25. Februar, um 18 Uhr im Café des Fritz-Henßler-Hauses, Geschwister-Scholl-Straße 33 in Dortmund.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten: forum-stadtbaukultur@dortmund.de.

Unter Tiny Houses versteht man zumeist sehr kleine Häuser (engl. tiny = winzig) auf Rädern bzw. große Wohnwagen zum dauerhaften Wohnen mit 20 qm Wohnfläche. Es könnten aber auch kleine Einfamilienhäuser mit bis zu 70 qm sein. Tiny Houses verbrauchen weniger Baustoffe und benötigen weniger Energie im Betrieb. Bisher wurden die Effizienzgewinne beim Bauen durch die wachsenden Wohnflächen aufgezehrt. Können Tiny Houses einen Betrag zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Stadtentwicklung leisten?

Folgende Beiträge sind geplant:

  • 18 Uhr Begrüßung durch Birgit Niedergethmann (Stadtplanungs- und Bauordnungsamt)
  • 18.10 Uhr „Suffizienz im Bauwesen. Die Kampagne „kleine Einfamilienhäuser“ (Stephan Becker, Bund deutscher Baumeister, Dortmund und Gerald Kampert, Stadtplanungs- und Bauordnungsamt)
  • 18.20 Uhr Tiny Houses – Ideen und Erfahrungen aus dem Bauhaus Campus Berlin (Van Bo Le-Mentzel, Architekt)
  • 19.00 Uhr Tiny Houses – für eine flexible Stadt (Henrik Vervoorts, Student der Raumplanung, TU Dortmund)
  • 19.10 Uhr Das Tiny House der Bürgerwerkstatt für Energieinnovationen (Patrick Jaruschowitz, Fraunhofer-Institut UMSICHT)
  • 19.25 Uhr Plenumsdiskussion
  • 19.45 Uhr Apero und Besichtigung des Dortmunder Tiny House
  • ca. 20.30 Uhr Veranstaltungsende

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