Größte Regionalgesellschaft der E.ON-Gruppe geht neu an den Start

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Dr. Achim Schröder ist Mitglied der Geschäftsführung der neuen „innogy Westenergie GmbH“. (Foto: IN-StadtMagazine)

Die Übernahme der RWE mit ihrer Tochtergesellschaft innogy durch den Energieriesen E.ON SE dürfte mittlerweile hinlänglich bekannt sein.

Dabei fielen die Geschäftsbereiche erneuerbare Energien und Kraftwerke in die Zuständigkeit der RWE und der Netzbetrieb sowie Vertrieb in die der E.ON SE. Als neue Regionalgesellschaft wurde bereits am 1. Oktober 2019 die „innogy Westenergie GmbH“ mit Hauptsitz in Essen gegründet, für die eine Umwandlung in eine Aktiengesellschaft ab Mitte 2020 geplant ist und die dann strukturell direkt unter der E.ON SE angesiedelt sein wird.

Die Zielsetzung der „innogy Westenergie GmbH“ liegt insbesondere in der Bündelung des Konzessionsgeschäfts und der Netzkooperationen. So sollen sowohl bedarfsgerechte Kundenlösungen als auch ein kompetenter Ansprechpartner vor Ort und eine zukunftssicher aufgestellte Regionalgesellschaft geschaffen werden. Außerdem ist die „innogy Westenergie GmbH“ für die Führung des größten deutschen Verteilnetzbetreibers, der Westnetz GmbH, zuständig.

Der gebürtige Dortmunder Dr. Achim Schröder, bisheriger Geschäftsführer der Westnetz GmbH, übernimmt in der Führungsriege der neuen Regionalgesellschaft das Ressort Finanzen und Regulierung der innogy Westenergie. „Die Veränderungen des Marktumfelds zeigen sich insbesondere in veränderten Anforderungen unserer Kunden. Die Städte und Gemeinden haben einen erhöhten Bedarf an ganzheitlichen Dienstleistungs- und Infrastrukturlösungen. Die Digitalisierung beschleunigt diese Entwicklung und bringt zusätzliche Herausforderungen mit sich. Durch die Bündelung unseres kommunalen Geschäfts schaffen wir schnellere Entscheidungswege und stärken unsere Kundennähe noch weiter. Dadurch können wir die Bedürfnisse unserer kommunalen Partner passgenau erfüllen“, sagt Dr. Achim Schröder.

Die Westnetz GmbH wird ihren Stammsitz weiterhin in Dortmund haben und dort mit rund 700 Mitarbeitern für eine zuverlässige Versorgung sorgen.

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