Für jeden Raum das passende Fenster – Schallschutz in verschiedenen Stufen

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Im Fensterbau wird zwischen sechs verschiedenen Schallschutzklassen unterschieden. Dabei kommt es nicht nur auf die Verglasung an, sondern auch auf die Qualität der Kunststoffprofile. (Foto: Veka/txn)

Hupende Autofahrer, dröhnende Rasenmäher, feiernde Nachbarn – Lärm ist eine echte Belastung für die Gesundheit. Um der Dauerbeschallung zumindest im eigenen Heim zu entgehen, sollten Wohneigentümer beim Einbau neuer Fenster auf den passenden Schallschutz achten.

Die VDI-Richtlinie 2719 unterscheidet zwischen sechs verschiedenen Schallschutzklassen im Fensterbau. Je höher die Stufe, desto besser die Schalldämmung. Dabei kommt es auf die Art der Verglasung an, aber auch die Profile der Kunststofffenster spielen eine entscheidende Rolle. Denn sie müssen sowohl das Gewicht der Verglasung tragen als auch dauerhaft dicht schließen.

Experten empfehlen daher, für die Konstruktion von Schallschutzfenstern ausschließlich Profile in Klasse A-Qualität nach DIN EN 12608 zu verwenden, wie sie beispielsweise Veka herstellt. Für die Wandungen der Mehrkammerprofile wird durchschnittlich bis zu 14 Prozent mehr Material eingesetzt als in der Klasse B – und das macht sich nicht nur beim Schallschutz bemerkbar, sondern hat auch Auswirkungen auf den Wärme- und Einbruchsschutz sowie auf die langjährige Funktionssicherheit der Fenster.

Wichtig zu wissen: Nicht alle Fenster im Haus benötigen gleich die höchste Schallschutzklasse. Hochwirksame Schallschutzfenster sind vor allem in den Räumen sinnvoll, in denen Ruhe gesucht wird – wie im Schlafzimmer, Arbeitszimmer oder auch im Wohnzimmer. In Küche oder Bad geht es grundsätzlich lebhafter zu, hier reicht oft eine Standard-Isolierverglasung in der Schallschutzklasse 2.

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