Einladung: Informations- und Diskussionsveranstaltung zur möglichen Kommunalisierung von DEW21

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Die Veranstaltung findet in der Stadt- und Landesbibliothek statt. (Archivfoto: IN-StadtMagazine)

Dienstag, den 28. Januar 2020, um 19:00 Uhr;
Stadt und Landesbibliothek, Studio B, Eingang gegenüber Haupteingang, Dortmund, Max-von-der-Grün-Platz

Die Veranstalter – das Klimabündnis Dortmund und Bündnis DEW kommunal – skizzieren die derzeitige Situation:

„DEW21 befindet sich derzeit nur zu 60,1 % im Eigentum der Dortmunder Stadtwerke (DSW21). Der Rest von 39,9 % befand sich zuletzt im Eigentum von Innogy. Nun wurde aber Innogy von E.on übernommen. Dieser Eigentümerwechsel bei der Fremdbeteiligung eröffnet erneut die Möglichkeit, dass die Stadtwerke den bisherigen Anteil von Innogy übernehmen („Change of Control Klausel“).

Erst dann wäre DEW21 wirklich ein rein kommunales Unternehmen. Dieses Ziel verfolgt das Bündnis DEW kommunal seit seiner Gründung vor mehr als 10 Jahren. Das Ziel wurde vom Klimabündnis Dortmund übernommen, das im letzten Jahr unter Beteiligung von DEW kommunal gegründet worden war.

Die Fremdbeteiligung an DEW21 führt dazu, dass ein erheblicher Teil der Gewinne an einen
privatwirtschaftlichen Konzern abgeführt werden muss. Dieses Geld sollte aber besser den Stadtwerken zufließen. Unsere Positionen werden im Dortmunder Energie-Appell detaillierter begründet, der zahlreiche Unterstützer*innen gefunden hat und auf der Veranstaltung erstmals veröffentlicht wird.

Die Entscheidung über die Zukunft von DEW21 liegt zwar letztlich beim Rat der Stadt Dortmund. Wir meinen aber, dass darüber eine öffentlich Debatte geführt werden muss.

Deshalb diese öffentliche Diskussionsveranstaltung, die wie folgt ablaufen soll:
– Dr. Kurt Berlo wird eine Einführung in die Thematik der Beteiligungen im Energiesektor geben. Er arbeitet beim Wuppertal Institut und beschäftigt sich dort seit vielen Jahren wissenschaftlich mit den lokalen und regionalen Verhältnissen in der Energiewirtschaft.
Als Dortmunder kennt er auch bestens die entsprechenden Entwicklungen in unserer Stadt.
– Je ein(e) Vertreter*in der fünf demokratischen Ratsfraktionen wird die Positionen der jeweiligen Fraktion darstellen und an der anschließenden Diskussion teilnehmen.
– Der Vorstandsvorsitzende der Dortmunder Stadtwerke (DSW21), Guntram Pehlke, hat ebenfalls seine Teilnahme an der Veranstaltung zugesagt und wird die Position der Stadtwerke erläutern.
– Danach soll für das Publikum noch genügend Zeit zur Diskussion bleiben, in der Fragen gestellt und auch eigene Positionen geäußert werden können.“

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