BAuA sucht Versuchspersonen in Dortmund

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Auch simulierte Montagen mit einem Akkuschrauber gehören zu den Aufgaben der männlichen Versuchspersonen. (Symbolfoto: pixabay)

Männlich, zwischen 21 und 40 Jahre alt, um die 1,75 Meter groß, normalgewichtig und gesund: solche Verspersonen sucht die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund.

Die jungen Männer haben die Aufgabe, bis zu 15 Kilogramm schwere Kisten zu bewegen und Montagen mit einem Akkuschrauber zu simulieren. Die Beobachtungen aus den Versuchen tragen dazu bei, die Potenziale der Analyseergebnisse von digitalen Menschmodellen für die Arbeitsgestaltung zu untersuchen.

Mit Hilfe digitaler Modelle lassen sich Gefährdungen bereits in frühen Stadien der Planung ermitteln und die Arbeitsabläufe menschengerecht gestalten. Dabei spielt die Güte und Interpretation der Analyseergebnisse jedoch eine große Rolle für die Wirksamkeit der getroffenen Gestaltung.

Bei den Versuchen in der BAuA in Dortmund müssen die Probanden Hebe- und Montagetätigkeiten durchführen, deshalb sollten insbesondere keine Erkrankungen wie beispielsweise ein Bandscheibenvorfall vorliegen. Insgesamt dauert der Versuch etwa 2,5 Stunden, für die es pauschal 25 Euro Aufwandsentschädigung gibt.

Interessenten wenden sich wegen Terminabsprachen und weiterer Informationen mit dem Stichwort „Beobachtung manueller Prozesse“ an das Informationszentrum der BAuA, telefonisch unter 0231 9071 2071 oder per E-Mail info-zentrum@baua.bund.de.
 
Forschung für Arbeit und Gesundheit
Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des BMAS. Sie betreibt Forschung, berät die Politik und fördert den Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zudem erfüllt die Einrichtung hoheitliche Aufgaben im Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An den Standorten Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz arbeiten über 700 Beschäftigte.

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