Ausbilder werden ist nicht schwer …

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Foto: monkeybusinessimages/Bigstock

Der Fachkräftemangel ist in aller Munde. Um diesem entgegenzuwirken, ist es in diesen Zeiten umso wichtiger geworden, qualifizierte Fachleute in den eigenen Betrieben auszubilden. Allerdings verfügen immer weniger kleinere Unternehmen über einen geprüften Ausbilder. Dabei ist Ausbilder werden doch gar nicht so schwer.

Um junge Menschen ausbilden zu dürfen, bedarf es eines Ausbilderscheins. Diesen erhält man bei Ablegung einer Ausbilderprüfung bei der Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer – je nachdem, um welchen Ausbildungsberuf es sich handelt.
Die Voraussetzungen dafür sind zunächst durchaus einfach, denn grundsätzlich erfüllt sie jeder Mensch.

Genauer formuliert es das Berufsbildungsgesetz (BBiG). Hier heißt es dazu, dass nur solche Menschen ausbilden dürfen, die die persönlichen und fachlichen Eignungen erfüllen.
Da drängt sich natürlich die Frage auf, was damit gemeint ist.
Bei der persönlichen Eignung kommt in erster Linie darauf an, dass man im bisherigen Leben keine Straftat begangen hat. Hierzu würde zählen: Straftat mit mindestens zwei Jahren Haft, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Verbreitung von jugendgefährdenden Schriften.

Bei den fachlichen Voraussetzungen hingegen sind bestimmte Nachweise erforderlich. Für das spätere Ausbilden muss der zukünftige Ausbilder auf seinem Gebiet über einen ausreichenden Wissensstand verfügen. Um das fachliche Know-how nachzuweisen, gibt es mehrere Möglichkeiten: – er muss selbst Ausbildung durchlaufen haben, in der er ausbilden möchte, – Abschluss eines vergleichbaren Studiums an einer Uni oder (Fach-)Hochschule, – Erwerb entsprechender Qualifikationen durch Fortbildungen oder Seminare, – Langjährige Berufserfahrung in der Branche des Ausbildungsberufs.
Somit ist es nicht erforderlich, die fachlichen Voraussetzungen mit einem Studium oder jahrelangen Fortbildungs-Programmen zu erfüllen. Oft wird die Anerkennung schon erteilt, wenn Sie einfach nur schon lange genug dabei sind.

Wer sich dafür interessiert, jungen Menschen einen Beruf näherzubringen und Fachleute auszubilden, erhält weiterführende Informationen und Auskünfte über die eigenen Eignung bei der zuständigen IHK und HWK.

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