50 Jahre Berufsbildungsgesetz

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Symbolfoto: pixabay

Vor 50 Jahren wurde die berufliche Bildung erstmals bundes- und branchenübergreifend geregelt, was für jeden heutzutage eine Selbstverständlichkeit ist. Das Gesetz gilt als ein Garant für die hohe Qualität der beruflichen Bildung in Deutschland.

Als wesentlicher Grundpfeiler für das Erfolgsmodell der dualen Berufsausbildung dient es vielen Ländern als Orientierung für eine funktionierende berufliche Bildung und die Partnerschaft zwischen Staat und Wirtschaft.

Im Jahr 2005 wurde das Berufsbildungsgesetz umfassend neu formuliert. Damit wurde ein zeitlich befristeter Ausbildungsabschnitt im Ausland erstmals als Teil einer anerkannten Berufsausbildung im dualen System anerkannt. Zudem wurden starre Grenzen sowohl zwischen betrieblicher und schulischer Berufsausbildung als auch zwischen Aus- und Fortbildung aufgehoben.

Im vergangenen Mai beschloss die Bundesregierung eine weitere Novellierung des Berufsbildungsgesetzes. Erstmals wird es eine Mindestvergütung für Auszubildende geben. Sie liegt ab 2020 bei 515 Euro im ersten Lehrjahr. Bis 2023 soll die Mindestvergütung im ersten Ausbildungsjahr auf 620 Euro steigen.

Darüber hinaus sieht die Novelle international anschlussfähige Fortbildungsbezeichnungen vor. Das erhöht die Karriere- und Mobilitätschancen auf dem weltweiten Arbeitsmarkt. Auch die Absolvierung einer Berufsausbildung in Teilzeit soll zukünftig einfach sein.

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