111 Millionen Euro für Kinder in Dortmund: FABIDO legt Wirtschaftsplan für 2020 vor

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Symbolfoto: pixabay

Der Verwaltungsvorstand befasste sich in seiner heutigen Sitzung (30.10.) mit dem Wirtschaftsplan 2020 des Eigenbetriebes FABIDO (Familienergänzende Bildungseinrichtungen für Kinder in Dortmund).

Insgesamt geht FABIDO für das Wirtschaftsjahr 2020 von einem ausgeglichen Jahresergebnis aus.

FABIDO plant Einnahmen von rund 111 Mio. Euro. Größter Einzelposten auf der Einnahmeseite sind die gesetzlichen Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand in Höhe von rund 105 Mio. Euro. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um den Betriebskostenzuschuss nach KiBiz und den Zuschuss der Stadt Dortmund. Zudem erhält FABIDO städtische Fördermittel für die Kindertagesbetreuung in Familien. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt die Angebote zur Sprachförderung und der Integrativen Erziehung.

Die größte Aufwandsposition betrifft die Personalkosten. Hier sind 94,8 Mio. Euro geplant.

„Durch weitere Anbauten an bestehende Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet und der Neueröffnung von zwei Einrichtungen in Eving und Hombruch im kommenden Jahr wird FABIDO sein Betreuungsangebot wiederum erweitern. Zudem wird FABIDO die Ausbildungsplätze in 2020 deutlich aufstocken, um dem Fachkräftemangel im erzieherischen Bereich aktiv entgegenzuwirken“, erläutert Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger den vorliegenden Wirtschaftsplan.

„Mit Blick auf die benötigten Betreuungsplätze ist das ein gutes und deutliches Signal für alle Familien in Dortmund“, ergänzt FABIDO-Geschäftsführer Daniel Kunstleben.

FABIDO ist mit 99 Tageseinrichtungen für Kinder der größte Träger frühkindlicher Bildung in Dortmund und einer der größten in Nordrhein-Westfalen. Knapp 2.200 Beschäftigte betreuen täglich rund 8.680 Kinder. Über 7.540 Plätze stehen davon in Tageseinrichtungen für Kinder zur Verfügung, weitere 1.140 Kinder werden in der Tagespflege betreut.  

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