Wasser ist Leben

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Christel Brüggemeier (l.) Christel Pechtl (2. v. l.) und Gisela Hensche (r.) von terre des hommes mit Doris Lincke (3. v. l.) vom Pastoralverbund Am Phoenixsee. (Foto: IN-StadtMagazine)

Täglich sterben 3.000 Kinder unter fünf Jahren, weil sie verschmutztes Trinkwasser zu sich genommen haben. Das widerspricht in höchstem Maß der UN-Kinderrechtskonvention, die allen Kindern ein Recht auf Gesundheit zuschreibt.

Um „erst einmal auf das Thema aufmerksam zu machen“, wie Christel Pechtl von terre des hommes Dortmund sagt, hat die Organisation gemeinsam mit dem Pastoralverbund Am Phoenixsee eine Ausstellung zum Thema „Wasser ist Leben“ auf die Beine gestellt.

Besonders beeindruckt ist Pechtl davon, was Marcela und Magdalena Machaca in den neunziger Jahren in ihrer Heimat-Gemeinde Quispillacta in Peru erreicht haben. So entdeckten sie die Putaqa-Pflanze, die mit ihren sehr langen Wurzeln Wasser aus dem Boden an die Oberfläche saugt. Unterstützt durch terre des hommes entwickelten die Agrar-Ingenieurinnen ein System, um mithilfe der Pflanze fließendes Wasser nach Quispillacta zu bringen. Heute verfügen die Menschen vor Ort über sauberes Trinkwasser und können so auch frische Lebensmittel anpflanzen.

Doch das ist nur ein Projekt von vielen, die die Ausstellung in der St. Benno-Kirche vorstellt. Es geht um Bergbau und Textilindustrie, um fehlende Sanitäranlagen und Naturkatastrophen und immer geht es vor allem um eins: die Gesundheit der Kinder auf der ganzen Welt.

Die Ausstellung „Wasser ist Leben“ ist noch bis zum 28. März in der St. Benno-Kirche, Benninghofer Straße 168, zu sehen.

Jeweils vor und nach den Gottesdiensten, zu den Bürozeiten und nach telefonischer Anmeldung unter 0231/731744 kann die Ausstellung besucht werden.

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