Vortrag in der Steinwache über die „Aktion 1005“: Spurenbeseitigung von NS-Verbrechen ab 1942

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Foto: Stefanie Kleemann; (Quelle: http://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/stadtarchiv/steinwache/index.html)

„Aktion 1005“ ist der Titel eines Vortrags am Donnerstag, 14. Februar, 19 Uhr in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache (Steinstr. 50): Andrej Angrick spricht dort über die Spurenbeseitigung von NS-Massenverbrechen 1942 bis 1945.

Der Eintritt ist frei.  

Hinter der Tarnbezeichnung „Aktion 1005“ verbirgt sich einer der ungeheuerlichsten und geheimsten Vorgänge des „Dritten Reichs“: Im Jahr 1942 gab die oberste Führung an das „Reichssicherheitshauptamt“ die Order aus, sämtliche Massengräber im deutsch besetzten Europa unkenntlich zu machen. Ebenso wurde versucht, alle verfänglichen Schriftunterlagen und sonstige Informationen zu vernichten, die den Völkermord an den europäischen Juden, die Ermordung sowjetischer Kriegsgefangener, die Vernichtung der Roma und die Hinrichtungen polnischer Nationalisten dokumentiert hätten.

Andrej Angrick ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur.

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