UmsteiGERN-Botschafterin Christine: Wenn schon Auto, dann wenigstens elektrisch

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UmsteiGERN-Botschafterin Christine aus Mengede vor ihrem Plakat (Foto: Roland Gorecki, Dortmund-Agentur)

„Frische Luft ist genau meins. Deshalb fahre ich gern mit Rad und Bahn – oder auch elektrisch.“ Mit dieser Aussage strahlt UmsteiGERN-Botschafterin Christine aus Mengede derzeit auf Plakaten zahlreicher Litfaßsäulen in der Dortmunder Innenstadt.

Bereits vor fünf Jahren hat sich Christine mit ihrer Familie entschieden, vom Verbrenner auf ein E-Auto umzusteigen. Die Familie hat es seitdem keinen Tag bereut. Zuhause laden sie ihren Kompaktwagen an einer gewöhnlichen Steckdose. Etwa eine Nacht braucht der Akku bis zur 100-prozentigen Leistung. Zum schnelleren Laden ist eine sogenannte „Wallbox“ geplant. Mit der braucht das Elektroauto dann nur noch gut drei Stunden bis zur vollständigen Ladung. „Auch unterwegs ist Laden kein Problem, da die Dortmunder Innenstadt und viele Autobahntankstellen mittlerweile voll auf Elektro ausgerichtet sind“, sagt die 53-Jährige.

Fehlendes Puzzleteil zur maximalen Spontaneität
Um in ihrer Verkehrsmittelwahl so spontan, flexibel und vielseitig wie möglich zu sein, ist das Elektroauto das maßgeschneiderte Puzzleteil, das Christine zur vielseitigen klimafreundlichen Mobilität noch fehlte. Meistens sitzt sie auf dem Fahrrad oder in der Bahn: dreimal pro Woche fährt sie aus Mengede mit dem Rad oder der S-Bahn zum Dortmunder oder Wanne-Eickeler Hauptbahnhof. Von dort fährt sie etwa 100 Kilometer mit der Bahn zu ihrer Arbeit als Klimaschutzmanagerin nach Lengerich bei Osnabrück. Für Christine bedeutet diese Form der Mobilität flexibel und spontan zu sein – beides Grundprinzipien ihrer Lebensart.

Christine genießt die 100 Kilometer lange Strecke: „So bin ich frei, kann täglich über mein eigenes Tempo entscheiden. Das ist total entschleunigend.“ Wenn die Mengederin mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder auf dem Rad unterwegs ist, fühlt sie sich freier, flexibler, spontaner als im Stau mit anderen Autofahrer*innen. In der Bahn kann sie ihr eigenes Tempo finden, mal einen Zwischenstopp einlegen und flexibel über ihren Weg entscheiden.

Wenn die Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln mal nicht so gut ist oder der Weg mit dem Fahrrad zu weit, fährt sie auch gern mit dem Elektroauto. Sie hofft, dass immer mehr Leute auf Elektromobilität umsteigen und zur Belohnung auch in den Genuss der kostenfreien E-Parkplätze der Stadt Dortmund kommen. „Das Fahren in einem E-Auto ist viel angenehmer: total ruhig und entspannt“, sagt sie. Das bestätigen auch ihre Nachbar*innen, an die sie das Elektroauto regelmäßig verleiht.

Damit klimafreundliche Mobilität die Stadt auch tatsächlich freundlicher macht, wünscht sich Christine außerdem mehr Miteinander als Gegeneinander der unterschiedlichen Verkehrsarten. Deshalb ihr Appell: „Die verschiedenen Verkehrsarten sollten zusammenarbeiten statt gegeneinander. Die Straßen sind für alle da – das sollten wir auch so leben.“

Für eine klimafreundliche Gemeinschaft
Wer auch mitmachen und sich zu UmsteiGERN bekennen will, kann das eigene Profilbild im Sammelalbum auf umsteigern.de hochladen oder sich als Botschafter*in bewerben – je mehr mitmachen, desto größer ist die klimafreundliche Gemeinschaft …

16 Maßnahmen für klimafreundliches Mobilitätsverhalten
Die Kampagne „UmsteiGERN. Du steigst um. Dortmund kommt weiter.“ ist eine von 16 Maßnahmen des EU-Förderprojektes „Stadtluft ist (emissions-) frei – Dortmunds Einstieg in eine emissionsfreie Innenstadt“. Die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen unterstützen das Förderprojekt mit rd. 6,4 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Stadt Dortmund trägt 1,4 Millionen Euro dazu bei.

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