Stiftung help and hope lobt Förderpreis zum Thema „Cybermobbing“ im Wert von 10.000 Euro aus

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help and hope Förderpreis „Cybermobbing – Aufklärung, Prävention und Hilfe“. (Foto: Oliver Nauditt)

Bereits zum siebten Mal schreibt die Stiftung help and hope, die sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzt, einen Förderpreis aus. In diesem Jahr vergibt die Stiftung den Förderpreis an eine gemeinnützige Organisation, die sich dem Thema Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen annimmt.

„Das Internet vergisst nicht. Im Gegenteil: Dem Gedächtnis des Internets sind keine Grenzen gesetzt. Es ist von Anonymität geprägt und bietet Unmengen an Möglichkeiten. Auch wenn das Internet keine Stimme hat, wird Cybermobbing immer lauter“, so Katharina Breiter, Verantwortliche für Projektförderungen der Stiftung help and hope.

help and hope vergibt in diesem Jahr den Förderpreis mit einer Fördersumme in Höhe von 10.000 Euro an eine Einrichtung, die sich mit der Aufklärung und Prävention von Cybermobbing sowie der Betreuung und Begleitung von Opfern beschäftigt. Aus allen teilnehmenden Organisationen wird eine fachkundige Jury den Förderpreisträger ermitteln.

„Wir freuen uns besonders, dass wir bereits zwei Experten auf dem Gebiet Cybermobbing für unsere Jury gewinnen konnten: Lukas Pohland ist mit 13 Jahren bereits Experte zum Thema Cybermobbing. Der 13-Jährige war selbst Opfer von Beschimpfungen und Bedrohungen im Netz und gründete eine Hilfe-Hotline, um anderen Tipps zu geben und Hilfestellung zu leisten. Catarina Katzer ist Sozialpsychologin und befasst sich seit 15 Jahren mit dem Thema“, so Breiter.

Der Förderpreis wird seit 2012 an gemeinnützige Organisationen vergeben, die sich in besonderem Maße für die Belange benachteiligter Kinder und Jugendlicher einsetzen.

Die Bewerbungsphase ist eröffnet: Bis zum 16. Juni können sich gemeinnützige Organisationen bewerben.

Weiterführende Informationen sowie das Bewerbungsformular sind auf der Homepage der Stiftung help and hope zu finden: www.helpandhope-stiftung.com