Städtische Diagnostikstellen ändern Teststrategie

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Die Testungen werden in Diagnostikstelle Klinikum Nord durchgeführt. (Foto: IN-StadtMagazine)

Die Diagnostikstellen im Gesundheitsamt und am Klinikum Nord verändern ab sofort ihre Strategie bei der Testung auf den Coronavirus. Es werden nicht mehr nur Kontaktpersonen und Rückkehrer aus Risikogebieten getestet, sondern alle, die eine für Covid19 typische Symptomatik aufweisen.

Es werden nun nicht mehr nur Rückkehrer aus einem Risikogebiet oder Kontakpersonen von Infizierten, die das Gesundheitsamt ermittelt hat, auf das Coronavirus getestet.

Ab sofort werden alle Personen getestet, die Symptome aufweisen, die zu einer Covid19-Erkrankung passen.

Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamtes, erklärt: „Wir testen nun über die Empfehlung des Robert-Koch-Instituts hinaus. Aktuell sind die Fallzahlen kleiner, da die Risikogruppe der Personen, die aus Risikogebieten wie Italien oder den Skigebieten kommen, kleiner wird. Diese ‚Rückkehrer‘ wachsen langsam aus der Inkubationszeit heraus.“ Daher wurden zuletzt im Verhältnis wenige Tests durchgeführt. Nach wie vor kontaktiert das Gesundheitsamt die Menschen, die mit Infizierten in Kontakt waren. „Wir wollen wissen, ob es, neben den Patient*innen, die wir gezielt gesucht haben, Menschen gibt, die sich unerkannt angesteckt haben“, so Renken. Die Tests sollen in erster Linie in der neuen Diagnostikstelle Klinikum Nord durchgeführt werden.

Menschen, die keinerlei Symptome aufweisen, werden weiterhin nicht auf das Coronavirus getestet.

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