Stadt lädt bis zu 75 Dortmunder*innen zum „Digitalen Bürgerdialog“ ein – Anmeldung bald möglich

0
35
Symbolfoto: pixabay

Die Stadt Dortmund ist eine von zehn Pilotkommunen für die Erprobung von „Digitalen Bürgerdialogen“. Für September ist ein solcher Bürgerdialog geplant, für den Interessíerte sich ab Ende Juli bewerben können. Bis zu 75 Bürger*innen können über einen Zeitraum von zwei Stunden im Plenum und in Kleingruppen diskutieren

Die Corona-Krise hat die Beteiligungsmöglichkeiten der Menschen stark verändert: Veranstaltungen vor Ort finden nicht statt, es gibt weniger Möglichkeiten, sich in persönlichen Gesprächen zu begegnen, miteinander zu diskutieren, sich einzubringen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an direktem Austausch zwischen Politik, Verwaltung und den Bürger*innen, die Menschen möchten mitreden und mitgestalten.

Als neues Angebot für Kommunen hat die Bertelsmann Stiftung daher das Konzept der „Digitalen Bürgerdialoge für Kommunen“ entwickelt. Digitale Bürgerdialoge können dabei helfen, mit den Menschen im Gespräch zu bleiben, Sorgen und Nöte besser zu verstehen, Maßnahmen direkt zu diskutieren.

Um das Konzept zu erproben, wurden für die Pilotphase insgesamt zehn Kommunen ausgewählt, die von der Bertelsmann Stiftung bei der Konzeption und Durchführung eines „Digitalen Bürgerdialogs“ begleitet werden. Eine dieser Pilotkommunen ist Dortmund.

Ombudsstelle für Büger*inneninteressen und -initiativen
Beteiligung in Dortmund ist ein wichtiges Thema und für ihre gelebte Beteiligungskultur wurde die Stadt bereits mehrfach national und international ausgezeichnet. Mit der Ombudsstelle für Bürger*inneninteressen und -initiativen im Amt für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters und des Rates ist beispielsweise die Planung, Begleitung und Durchführung von Beteiligungsprozessen mit gesamtgesellschaftlicher Bedeutung, wie z. B. das Projekt „nordwärts“, institutionalisiert und hat bundesweit Vorbildcharakter.

„Wir freuen uns riesig, dass wir zu den ausgewählten Pilotkommunen gehören“, so Michaela Bonan, Ombudsfrau für Bürger*inneninteressen und Leiterin des Beteiligungsprojektes „nordwärts“. „Gerade in der aktuellen Zeit haben wir gemerkt, wie wichtig es ist, unsere bisherige, vorwiegend analoge Beteiligungskultur weiterzuentwickeln und um digitale Angebote zu ergänzen. Denn nur so können wir dem Wunsch nach Mitwirkung dauerhaft gerecht werden.“

Persönlicher Austausch, Feedback und Verbesserungsideen
Um neue, digitale Formate auszuprobieren, bietet der „Digitale Bürgerdialog“ eine gute Gelegenheit. Bis zu 75 Bürger*innen können in dem digitalen Format über einen Zeitraum von rund zwei Stunden zusammenkommen und im Plenum und in Kleingruppen diskutieren. Dabei bietet die Online-Veranstaltung Raum für die Vermittlung von Informationen und für den persönlichen Austausch, für Feedback und für Verbesserungsideen.

Geplant ist der „Digitale Bürgerdialog“ für Anfang September. Interessierte können sich ab Ende Juli für die Teilnahme an der Veranstaltung über die Internetseite www.mitwirken.dortmund.de bewerben.

guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments