Stadt Dortmund macht Turn- und Sporthallen weiter „fit“ für die Zukunft

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Symbolfoto: pixabay

Die Verwaltung wird nicht müde, wenn es darum geht, Dortmunds Sport- und Turnhallenlandschaft zu optimieren und für die Bedarfe des Schul- und Vereinssports für die Zukunft fit zu machen. Dass das bei derzeit rund 80 identifizierten Maßnahmen, verteilt auf das gesamte Stadtgebiet, ein Kraftakt ist, liegt auf der Hand. Doch mit vereinten Kräften der Fachbereiche Schule und Liegenschaften sowie der Sport- und Freizeitbetriebe und der städtischen Immobilienwirtschaft ist die Aufgabe zu bewältigen.

Der zweite Sachstandsbericht zum Sporthallenprogramm und Sanierungsfahrplan Turn-/ Gymnastikhallen, den die Verwaltung kürzlich an die politischen Gremien übergab, wartet mit einigen guten Nachrichten auf. Nachdem die Stadt bereits in den vergangenen Jahren über 20 Mio. € in die Optimierung der Dortmunder Sport- und Turnhallen investierte, nimmt sie in den kommenden Jahren fast 100 Mio. € in die Hand, um Dortmunds Sportstätten weiter voranzubringen.

So wird die Sporthalle Hörde I „Konrad-von-der-Mark“  durch einen Neubau ersetzt, der mit einer größeren Tribünenanlage, einem Kraft- und einem Gymnastikraum Einiges zu bieten hat. Die Abbrucharbeiten werden voraussichtlich Anfang 2020 erfolgen, sodass die an gleicher Stelle zu errichtende neue Halle in der zweiten Jahreshälfte 2022 den Betrieb aufnehmen kann. Rund 7,1 Mio. € sind hierfür vorgesehen.

Gute Nachrichten gibt es auch für den Dortmunder Leistungssport in den Fachschaften Handball, Volleyball und Basketball: Die Stadt Dortmund investiert rund 28 Mio. € in eine neue bundesligataugliche Wettkampfhalle. Die Vierfachhalle wird an der Straße Übelgönne/Ecke Unionstraße realisiert. Ab der zweiten Jahreshälfte 2025 soll sie Austragungsort zahlreicher Turniere sein und den beiden benachbarten Bildungseinrichtungen, dem Robert-Schumann- und dem Robert-Bosch-Berufskolleg, als Sportstätte dienen.

Insgesamt befinden sich derzeit fast 40 Baumaßnahmen an Sport- und Turnhallen in der Planung beziehungsweise Ausführung. Bis Ende 2020 sollen weitere 24 Baumaßnahmen folgen, sowie je 8 Maßnahmen in 2021 und 2022. Dabei reicht die Spanne von kleineren Vorhaben, wie Bodenerneuerungen, bis hin zu Abbruch und Neubau. Dass bei den vielen, zum Teil auch parallel verlaufenden Baumaßnahmen der Schul- und Vereinssportbetrieb beeinträchtigt wird, lässt sich nicht vermeiden.

Doch die Stadtverwaltung hat bereits eine Lösung parat, welche zur Entspannung der Situation beitragen sollte: Die Stadt errichtet auf dem derzeit ungenutzten Sportplatz der Gesamtschule Gartenstadt eine neue Dreifachsporthalle, welche schon in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres fertiggestellt sein soll. Damit entspricht die Stadt auch dem Bedarf des Stadtbezirks Innenstadt-Ost, welcher ohnehin eine zusätzliche Dreifachsporthalle benötigt. Durch die Duplizierung der neuen Sporthalle am Schulzentrum Grüningsweg erwartet die Verwaltung bei der Realisierung des Projektes deutliche Zeit- und Kosteneinsparungen.

Noch eine weitere gute Nachricht zum Schluss: Die Finanzierungslast schultert nicht allein der städtische Haushalt. Auch Bund und Land beteiligen sich mit Fördergeldern aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KINVFG) und dem Förderkreditprogramm „Gute Schule 2020“ der NRW.BANK. Dies stellt für den städtischen Haushalt eine deutliche Entlastung dar und gibt der Verwaltung spürbaren Rückenwind für die vor ihr liegende Strecke.

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