Eichenprozessionsspinner: Hotline rund um die Uhr während des Kirchentages

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Symbolfoto: IN-StadtMagazine

Mit einer neuen Info-Hotline bietet die Stadt nun für einige Tage einen 24-Stunden-Telefon-Service.

Unter der Nummer 50-13247 bietet die Stadt die direkte Möglichkeit einen Befall mit den gefährlichen Raupen zu melden.

Die Info-Hotline ist durchgehend erreichbar von Mittwoch (19.06.2019) 7:00 Uhr bis Sonntag (23.06.2019) 14:00 Uhr. Am Montag nach dem Kirchentag wird die  Rufnummer zunächst weiter geschaltet bleiben, dann allerdings nur noch in der Kern-Servicezeit (Mo-Fr, jeweils 7:00-18:00 Uhr).

Ursprünglich war die Rufnummer gedacht, um Infos rund um den Kirchtag kurzfristig auf Abruf zur Verfügung zu stellen. Jetzt wird der Service ausgedehnt auf das Thema Eichenprozessionsspinner.

Gleichzeitig an den Start (auch ab Mittwoch) geht die neue zentrale Mail-Adresse raupenmelder@dortmund.de, unter der schnell und informell der Notdienst des Tiefbauamtes erreicht werden kann. Diese Mail-Adresse bleibt bis zum Ende der
Eichenprozessionsspinner-Saison aktiv.

Der Notdienst des Tiefbauamtes wird während des gesamten Kirchentages im Einsatz bleiben, auch am Feiertag und am Wochenende.

Wer sich per Mail oder Info-Hotline meldet, sollte möglichst viele der folgenden Infos bereithalten:

  • Wo ist der Befall: Stadtteil, Straße, Hausnummer, Geo-Daten?
  • Wann genau festgestellt?
  • Ist in der direkten Umgebung: Schule, Spielplatz,
  • Kindertageseinrichtung, Altenheim, Krankenhaus?
  • Eigentümer des Grundstücks: öffentlich oder privat?

Die eingehenden Meldungen per Mail oder Telefon werden nach Prioritäten abgearbeitet. Vorrang haben soziale Einrichtungen für Kinder, zum Beispiel die Schulen, insbesondere dann, wenn sie für Übernachtungsgäste oder Veranstaltungen des Kirchentags im Einsatz sind. Erst danach können die Raupen an Straßenrändern und in den Parks bekämpft werden. Wenn eine Kolonne des Tiefbauamtes im Park im Einsatz ist und es trifft eine neue
Meldung ein, die besonders hohe Priorität hat, dann kann die Kolonne an den entsprechenden Standort umgebucht werden.

Bis auf Weiteres dehnt die Stadt ihren Anti-Raupen-Einsatz auch auf die sozialen Einrichtungen aus, die nicht in städtischer Trägerschaft sind. Hintergrund sind die Erfahrungen der letzten Tage. Der Markt ist schlichtweg angespannt. Sämtliche Firmen sind in weiten Teilen von NRW im Einsatz gegen die Raupen, es ist kaum möglich an schnelle, kurzfristige Einsätze zu kommen.

Daher übernimmt hier das Tiefbauamt der Stadt die Koordination und die Beseitigung mit dem Ziel, dass möglichst alle sozialen Einrichtungen raupenfrei sein können. Der Befall ist insgesamt jedoch so groß, dass nach einer Befallsmeldung nicht mit der sofortigen Entfernung der Raupen gerechnet werden kann, die Liste wird Baum für Baum nach Priorität abgearbeitet – das kann im Einzelfall einige Tage dauern. Bei den Parks ist aufgrund der großen Anzahl befallener Bäume mit noch längeren Sperrzeiten zu rechnen.

Vor allem in den nördlichen Stadtteilen ist in diesem Jahr ein außergewöhnlich starker Befall mit den Raupen des Eichenprozessionsspinners festzustellen. Immer wieder kam es an Schulen zu Unterrichtsausfällen oder an Kitas zu Schließungen, weil einzelne Eichenbäume befallen waren. Große Grünbereiche wie Fredenbaumpark, Mengeder Volksgarten oder Hoeschpark hat die Stadt vorsorglich komplett gesperrt, weil hier ein besonders viele Raupen unterwegs sind. Dabei hat die Stadt die Parks nicht eingezäunt, sondern weist an allen Eingängen mit Barken und großen Hinweisschildern mit international verständlichen Piktogrammen auf die Gefahr und die Sperrung hin.

 

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