Swim Race Days stellen moderne Rennformate ins Rampenlicht

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Am 2. und 3. März finden im Südbad wieder die Swim Race Days statt. (Archivfoto: Jan Weckelmann)

Der SV Westfalen Dortmund zieht mit den Swim Race Days am 2. und 3. März 2019 Athleten aus acht Nationen ins Dortmunder Südbad.

Zwei Höhepunkte sollen die Schwimmhalle mit Zuschauer füllen. Der Verein möchte ausgewählte Rennen in den Fokus setzen und damit den Schwimmsport publikumsfreundlicher gestalten.

Der spektakulärste Höhepunkt wird das sogenannte Elimination Race werden – ein Ausscheidungsrennen am Samstagabend. Um 18:30 Uhr sprinten acht Schwimmer 50 Meter in einer zuvor ausgelosten Lage. In abgedunkelter Halle geben Lichtspots dem spritzenden Wasser eine grüne Kontur. Ein digitales Glücksrad mit rotem Buzzer hauchen den Swim Race Days ihren Show-Charakter ein. Die langsamsten zwei Schwimmer scheiden aus, drei Läufe und drei Lagen verbleiben bis zwei Finalisten ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Ehre, Medaille und Geld schwimmen.

Team Race als Höhepunkt am Sonntag
Damit auch der Sonntag einen Höhepunkt bietet, ergänzte der SV Westfalen das Programm durch ein Team Race, in dem die Trainer ihr taktisches Gefühl beweisen müssen. Beim Team Race gehen um circa 14:20 Uhr für jede gemeldete Mannschaft zwei Schwimmerinnen und zwei Schwimmer an den Start – sie starten direkt hintereinander und legen als Team eine Strecke von 200 Meter Freistil zurück, wobei nur der letzte Schwimmer die komplette Distanz im Wasser bleibt. Alle 50 Meter steigt der vordere Schwimmer aus – die übrigen Schwimmer wenden und setzen ihr Rennen, ohne im eigenen Team zu überholen, fort.

Welcher Athlet gibt am Anfang den Takt vor? Wer holt auf den letzten 50 Meter die meisten Sekunden raus? Und wie kommt solch ein Format überhaupt im Schwimmsport an? Der SV Westfalen nutzt die Swim Race Days, um moderne Wettkampfformate auszuprobieren. „Wir wollen im Orga-Team keine Routine aufkommen lassen, sonst staubt die Veranstaltung ein.“, begründet Stefan Ryschawy die Experimentierfreude des Vereins.

Ursula Happe überreicht Pokal
Der SV Westfalen möchte aber nicht jedes Jahr den Wettkampf neu erfinden, so bleiben bewährte Konzepte bestehen. Den Ursula-Happe-Pokal wird die Olympiasiegerin von 1956 am Sonntag um 17 Uhr persönlich an die beste Brustschwimmerin und an den besten Brustschwimmer überreichen.

Nachhaltigkeit leben
Schon im ersten Jahr der Swim Race Days hat der SV Westfalen über 600 Euro der Startgelder an eine Hilfsorganisation gespendet und dies über alle drei Veranstaltungen fortgesetzt. In diesem Jahr will der Verein durch eine vorherige Aktion die Spende erhöhen und ruft dafür alle Interessenten auf, sich zu beteiligen. Das Geld geht dieses Mal an das Projekt „Upstalsboom macht Schule“, in dem der Schulbau in Ruanda unterstützt wird. Unter allen Spendern verlost der SV Westfalen gemeinsam mit dem Partner Upstalsboom einen Hotelgutschein für zwei Personen und zwei Nächte.

Auch die Umwelt möchte der SV Westfalen schonen und verzichtet dieses Jahr erstmals auf Einweg-Geschirr. Für Getränke hat der Verein Mehrwegbecher mit Veranstaltungslogo gekauft und setzt bei der After-Race-Party am Samstagabend auf Porzellan-Geschirr und Metallbesteck.

Das Meldeergebnis, Programm, weitere Informationen zur Spendenaktion sowie ein Video zum Team Race finden Sie auf www.swimracedays.com.

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