Startschuss für Masterplan Sport: 10.000 Dortmunder*innen werden zu ihrem Sport- und Bewegungsverhalten gefragt

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(Symbolfoto: pixabay)
  • Bewegen Sie sich gern?
  • Wo treiben Sie Sport und welche Sport- oder
    Bewegungsformen bevorzugen Sie?
  • Wo sehen Sie in Dortmund noch Verbesserungsmöglichkeiten?
  • Welche Wünsche und Vorstellungen in Sachen Sport und Bewegung haben Sie?

Diese und viele weitere Fragen sind Bestandteil einer großen Umfrage, die im Juni 2019 in der Stadt Dortmund startet.

Insgesamt 10 000 per Zufall ausgewählte Bürgerinnen und Bürger werden anonym zu ihrem Sport- und Bewegungsverhalten befragt.

„Die künftige Sportplanung muss sich an den konkreten Bedürfnissen der Menschen in Dortmund orientieren, deshalb ist es zwingend nötig, sie frühzeitig in den Planungsprozess einzubeziehen. Ich bitte daher alle, die einen Fragebogen erhalten, diesen so umfassend wie möglich auszufüllen und kostenfrei zurückzusenden“, wirbt Oberbürgermeister Ullrich Sierau für eine rege Teilnahme.

Auch Sportvereine, Kitas und Schulen werden befragt
Je mehr Bürgerinnen und Bürger sich beteiligen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse. Sie helfen dabei, das Sportangebot in Dortmund weiter zu optimieren. Letztlich profitieren alle Bürgerinnen und Bürger davon. Gleichzeitig werden alle Sportvereine, Schulen und Kindertagesstätten online nach ihrem Bedarf befragt. Im Zentrum stehen sowohl infrastrukturelle Entwicklungsimpulse als auch eine mögliche Verbesserung der Angebots- und Organisationsstrukturen für Sport und Bewegung.

Die  wissenschaftlichen Analysen werden durch das von der Stadtverwaltung beauftragte Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam durchgeführt und fachlich begleitet. Prof. Dr. Michael Barsuhn, wissenschaftlicher Leiter des INSPO, betont, dass eine effektive Planung die lokalen Wünsche und Bedürfnisse der Menschen berücksichtigen müsse, schon allein um mögliche  Fehlinvestitionen zu vermeiden. „Viele Menschen sind heutzutage sportlich aktiv, aber nicht mehr nur im Sportverein, sondern oftmals auch selbst organisiert beim Joggen oder Radfahren. Deshalb fragen wir im  Bürgerfragebogen ganz konkret nach unterschiedlichen Sport- und  Bewegungsformen, Anbietern und genutzten Sporträumen.“

Die Ergebnisse der empirischen Erhebungen bilden die Basis für die im
Anschluss stattfindende kooperative Planungsphase. Im Rahmen von Arbeitsgruppen und Dialogveranstaltungen werden die wissenschaftlichen Ergebnisse den Expertinnen und Experten aus der Dortmunder Fachverwaltung und Politik sowie den Vertreterinnen und Vertretern der Dortmunder Sportvereine, Schulen und Kindertagesstätten vorgestellt und gemeinsam weiterentwickelt.

 

 

 

 

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